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Rangnick nominiert ÖFB-Kader: Vier Neulinge für Nations-League-Auftakt

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick
ÖFB-Teamchef Ralf RangnickČTK / AP / Andre Penner

Ralf Rangnick hat seinen Kader für den Auftakt in die UEFA Nations League bekannt gegeben. Gleich vier Spieler dürfen erstmals auf einen Einsatz im ÖFB-Team hoffen. Innerhalb von elf Tagen warten auf Österreich vier Länderspiele.

Vier Spiele innerhalb von elf Tagen und gleich mehrere neue Gesichter: Ralf Rangnick hat am Montag sein Aufgebot für den Start Österreichs in die UEFA Nations League präsentiert. Mit Lukas Jungwirth, Felix Bacher, Nikolas Veratschnig und Vasilije Markovic stehen vier Spieler ohne bisherigen A-Länderspieleinsatz im Kader.

Los geht es am 24. September in Linz gegen Israel. Drei Tage später empfängt Österreich den Kosovo im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Danach folgen zwei Auswärtsspiele: Am 1. Oktober gastiert die ÖFB-Auswahl in Dublin bei Irland, am 4. Oktober steht in Pristina bereits das zweite Duell mit dem Kosovo auf dem Programm.

Jungwirth und Markovic schaffen Sprung ins Aufgebot

Für LASK-Torhüter Lukas Jungwirth werden die starken Leistungen der vergangenen Monate mit seiner ersten Einberufung belohnt. Der 21-Jährige gehört neben Alexander Schlager, Florian Wiegele und Christian Zawieschitzky zum Torhüter-Quartett.

Auch in der Abwehr gibt es zwei Spieler, die noch auf ihr Debüt warten. Felix Bacher von Olympique Lyon und Salzburgs Nikolas Veratschnig stehen erstmals im Aufgebot. David Affengruber ist nach seinem Last-Minute-Wechsel von Elche zum Premier-League-Klub Fulham ebenfalls dabei.

 

 

Die größte Überraschung findet sich im Mittelfeld. Austria-Youngster Vasilije Markovic schafft erstmals den Sprung ins A-Nationalteam. Der 18-Jährige gehört in dieser Saison zu den großen Talenten bei den Veilchen und erhält nun die Chance, sich bei Rangnick zu präsentieren.

Mit Christoph Lang steht ein weiterer Bundesliga-Spieler vor seinem möglichen ÖFB-Debüt. Der 24-Jährige hat mit seinen Leistungen beim LASK auf sich aufmerksam gemacht und wurde ebenfalls in Rangnicks Aufgebot berufen.

Kalajdzic nach LASK-Rückkehr dabei

Im Angriff setzt Rangnick überwiegend auf bekannte Namen. Sasa Kalajdzic ist nach seiner Rückkehr zum LASK ebenso dabei wie Michael Gregoritsch, Junior Adamu und Marco Grüll. Gregoritsch ist mit 78 Länderspielen und 24 Treffern der mit Abstand erfahrenste Angreifer im Aufgebot.

Auch im Mittelfeld bilden bewährte Kräfte weiterhin das Gerüst. Konrad Laimer, Xaver Schlager und Nicolas Seiwald sind ebenso nominiert wie Romano Schmid, Patrick Wimmer, Paul Wanner und Carney Chukwuemeka.

In der Defensive kann Rangnick unter anderem auf Kevin Danso, Philipp Lienhart, Stefan Posch und Maximilian Wöber zurückgreifen. Österreich startet in der Gruppe B3 in die Nations League. Nach dem Heim-Doppel gegen Israel und den Kosovo folgen unmittelbar die Auswärtsspiele in Irland und erneut gegen den Kosovo.

Rangnick verzichtet auf Alaba und verspricht, dass es "scheppert"

Teamchef Ralf Rangnick verzichtet damit auch auf eine Nominierung von David Alaba, der seit Anfang Juli vereinslos ist. Nach dem Rücktritt von Marko Arnautovic und der vorübergehenden Nationalteam-Pause von Marcel Sabitzer, ist Alaba der dritte herbe Verlust für die ÖFB-Auswahl.

Der Aderlass an Routiniers ist allerdings auch eine Chance für die nächste Generation im rot-weiß-roten Dress. Rangnick kündigte für den Lehrgang, der am 20. September am ÖFB Campus startet, eine hohe Trainingsintensität an. "Ich kann versprechen, dass es in allen Einheiten scheppert, weil ich von jedem absolut 100% Einsatz erwarte, um sich einen Platz in der Startelf zu verdienen", lässt Rangnick keine Missverständnisse aufkommen.

ÖFB-Kader für den Auftakt in der UEFA Nations League 2026

Tor: Lukas Jungwirth (LASK), Alexander Schlager (Werder Bremen), Florian Wiegele (Viktoria Pilsen), Christian Zawieschitzky (Red Bull Salzburg)

Abwehr: David Affengruber (Fulham), Felix Bacher (Olympique Lyon), Kevin Danso (Sunderland), Marco Friedl (Werder Bremen), Philipp Lienhart (Freiburg), Phillipp Mwene (Mainz), Stefan Posch (Mainz), Alexander Prass (Hoffenheim), Nikolas Veratschnig (Red Bull Salzburg), Maximilian Wöber (Schalke)

Mittelfeld: Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund), Konrad Laimer (Bayern München), Christoph Lang (LASK), Vasilije Markovic (Austria Wien), Xaver Schlager (Nottingham Forest), Romano Schmid (Frosinone), Nicolas Seiwald (RB Leipzig), Paul Wanner (PSV Eindhoven), Patrick Wimmer (Hoffenheim)

Angriff: Junior Adamu (Schalke), Michael Gregoritsch (Augsburg), Marco Grüll (Werder Bremen), Sasa Kalajdzic (LASK)