Der Innenverteidiger absolvierte zwischen 2016 und 2018 51 Pflichtspiele für den BVB, erlebte aber auch eine ganz dunkle Stunde. Beim Anschlag auf den Mannschaftsbus im April 2017 wurde Bartra von einem Metallsplitter getroffen und musste an der Hand operiert werden.
Zum Match-Center: Betis Sevilla vs. Borussia Dortmund
"Ich musste sehr schwierige Momente überwinden. Dadurch habe ich das Leben, den Fußball und die Menschen an meiner Seite noch mehr zu schätzen gelernt. Deshalb wird Dortmund immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben", sagte der 35-Jährige. Wenige Wochen später gewann er mit dem BVB den DFB-Pokal.
Bartra schwärmt von der Gelben Wand
Die Rückkehr sei nun "ein Geschenk". Er freue sich "riesig" auf das Spiel: "Ich empfinde Dortmund gegenüber eine große Verbundenheit." Besonders die Fans auf der Südtribüne hat Bartra in bester Erinnerung behalten.
"Man kann in großartigen Stadien spielen, aber das Gefühl im Westfalenstadion, besonders vor der Gelben Wand, lässt sich nur schwer in Worte fassen", sagte Bartra und ergänzte: "Es ist eine unglaubliche Energie. Wenn man auf den Platz kommt und sieht, wie alle singen, springen und die Mannschaft antreiben, hat man das Gefühl, dass das Stadion ein eigenes Leben hat."
Seinen Mitspielern könne er dazu gar nicht viel erklären: "Ich sage ihnen, dass sie es selbst erleben müssen, um es zu verstehen." Chancenlos sieht er Sevilla am Mittwoch aber keineswegs. "Betis hat gezeigt, dass wir gegen große Mannschaften bestehen können", sagte Bartra.
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