Winner: Pierre-Emerick Aubameyang
Manche dachten, Aubameyangs Karriere sei eigentlich schon vorbei. Doch nach seinem Wechsel zu Deportivo A Coruna blüht der 37-Jährige noch einmal so richtig auf.
Der Gabuner hat bislang in jedem Spiel getroffen – vier Tore in vier Partien – und bei seinem letzten Spiel zudem zwei Vorlagen geliefert. Beim 3:2-Sieg von Deportivo gegen Villarreal war er an allen Treffern direkt beteiligt!
Der ehemalige Dortmunder präsentiert sich in Topform – nicht nur, was die Zahlen betrifft. Seine Dynamik, Laufwege und sein Spielverständnis sind für einen Spieler seiner Altersklasse auf ausgezeichnetem Niveau. Ein echter Top-Transfer!

Loser: Fiorentina
Fiorentina hat im Sommer 150 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben – und stolpert dennoch dem Abstiegskampf entgegen. Wie schon im Verjahr legt der Traditionsverein aus der Toskana einen eklatanten Fehlstart hin.
Die ersten drei Ligaspiele wurden allesamt verloren – bei einem Torverhältnis von 1:9. Spieler wei Franco Mastantuono, Mateo Pellegrino, Beto und Christ Inao Oulai hätten Florenz eigentlich zu neuen Höhenflugen verhelfen sollen.
Stattdessen ziert der Klub das Tabellenende der Serie A. Am Sonntag wurde Trainer Fabio Grosso folgerichtig entlassen.
Winner: Elversberg
Was soll man dazu noch sagen? Der kleine Dorfklub aus dem Saarland mischt die Bundesliga auf. Auf den 3:2-Sieg gegen Leverkusen folgte ein spektakuläres Comeback in Mönchengladbach.
25 Minuten vor Schluss lag die Elversberg 1:3 in Rückstand. Dann Maurice Krattenmacher direkt nach seiner Einwechslung. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang der umjubelte Ausgleich durch Felix Keidel.
Doch als würde das nicht genügen, brachen dann in der Nachspielzeit alle Dämme, als Krattenmacher seinen Doppelpack und damit einen 4:3-Sieg fixierte.

Loser: PSG
Die zweifache Champions-League-Sieger steckt in einer kleinen Krise. Vor dem Spitzenspiel gegen AS Monaco wurde noch stolz die Vertragsverlängerung mit Trainer Luis Enrique verkündet – nach dem Schlusspfiff und einer 1:2-Niederlage herrschte beim französischen Serienmeister aber eine angespannte Stimmung.
Die Pariser haben den schlechtesten Saisonstart seit 19 Jahren hingelegt. Monaco hingegen lacht von der Tabellenspitze, das Team von Trainer Filipe Luis scheint den Ligakrösus ernsthaft herausfordern zu wollen.
Optimistisch stimmt jedoch, dass PSG in der Vergangenheit immer wieder Startschwierigkeiten hatte. Zumindest in dieser Woche gehört der Klub aber zu den Verlierern.

Winner: Barcelona
Hansi Flick hat eine wahre Tormaschine gezüchtet. Der beeindruckende 5:0-Kantersieg gegen Valencia ist auch mit Blick auf den Beginn der UEFA Champions League eine Warnung für die Konkurrenz.
Auch ohne echten Mittelstürmer funktioniert die Offensive. Kein Wunder, denn Raphinha, Lamine Yamal und Fermin Lopez befinden sich allesamt in Topform.
Früh in dieser LaLiga-Spielzeit zeichnet sich ab, dass Barca gute Chancen hat, den dritten Meistertitel in Folge einzufahren. Auch, weil die Konkurrenz gepatzt hat.

Loser: Real Madrid
Der erste Härtetest auf Champions-League-Niveau führte gleich zum ersten Ausrutscher für Mourinhos Real. Am Freitag ging das Auswärtsspiel bei Betis mit 0:1 verloren.
Eine schwache Leistung von Vinicius Junior und ein vergebener Elfmeter von Kylian Mbappe bescherten den Königlichen die erste Niederlage in LaLiga.
Es bleibt abzuwarten, wie José Mourinho auf diesen Rückschlag reagiert. Die nächste Gelegenheit auf Wiedergutmachung haben die Madrilenen bereits am Dienstag, wenn Inter Mailand ins legendäre San Bernabeu kommt.

