Zugleich betonte der Weltmeister von 1990, dass die Situation bei Jürgen Klopp noch einmal eine andere sei: "Bei seiner enormen Trainervergangenheit und seiner Art, Menschen mitzunehmen, merkt man jetzt schon, dass er etwas entfachen kann."
Besonders beeindruckt zeigte sich Völler von Klopps Engagement in den ersten Wochen seiner am 15. August gestarteten Amtszeit. "Man merkt, dass er brennt. Dass er es nicht abwarten kann, dass es endlich losgeht", meinte er. Dass Klopp bereits mehrere Bundesligaspiele und Klubs vor Ort besucht hat, sei "richtig so".
Straffes Programm
Zumal der Nachfolger von Nagelsmann vor einem straffen Auftaktprogramm steht. Mit seinem Debüt als Bundestrainer am 24. September im Rahmen der Nations League in Amsterdam gegen die Niederlande sowie den folgenden Duellen mit Griechenland (zweimal) und Serbien warten insgesamt vier Partien in nur elf Tagen. "Das ist schon sehr ungewöhnlich", sagte Völler, "das ist eine Herausforderung – auch für mich."

