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Freigang trotz Doping-Verfahren positiv: "Dankbar für jeden Tag auf dem Platz"

Freigang bleibt Kapitänin der Eintracht-Frauen
Freigang bleibt Kapitänin der Eintracht-FrauenHMB Media / Sipa USA / Profimedia

Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang will sich trotz des gegen sie laufenden Verfahrens wegen möglicher Verstöße gegen die Anti-Doping-Bestimmungen bestmöglich auf ihren Profialltag bei Eintracht Frankfurt konzentrieren. "Ich versuche so positiv an die ganze Sache heranzugehen wie es nur irgendwie möglich ist", sagte die 28-Jährige in der aktuellen Folge des Klubpodcasts "Aufstehen mit der Eintracht", die am Mittwoch erschien.

Sie sei "dankbar für jeden Tag, den ich auf dem Platz habe", führte die Offensivspielerin aus. Sie habe "keine Scham vor dem Thema" und wolle "offen damit umgehen, soweit ich es eben kann".

Weiterhin Kapitänin der Eintracht-Damen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) prüft seit Anfang Juni mögliche Verstöße Freigangs im Rahmen der Anti-Doping-Bestimmungen. Die gebürtige Kielerin soll es dreimal innerhalb eines Jahres versäumt haben, ihren aktuellen Aufenthaltsort für den Fall von Dopingkontrollen korrekt anzugeben.

Wie der DFB Anfang der Woche auf SID-Anfrage mitgeteilt hatte, dauert das Verfahren weiter an, die Ermittlungen seien "aufgrund des umfangreichen Sachverhalts und der komplexen medizinischen und rechtlichen Fragestellungen sehr zeitintensiv".

Am Dienstag hatte Niko Arnautis, Trainer der Frauen von Eintracht Frankfurt, bekannt gegeben, dass Freigang Kapitänin der SGE bleiben wird. Das Team trifft am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation im heimischen Stadion auf Omonia Nikosia (19.00 Uhr).