Bei der WM 2019 hatte die FIFA insgesamt 30 Millionen US-Dollar Preisgeld ausgeschüttet. Wie schon bei der WM 2023 in Australien und Neuseeland sei diesmal auch eine garantierte Mindestzahlung an jede Spielerin geplant, hieß es.
Diese solle dem aktuellen Vorschlag zufolge von 30.000 auf 60.000 US-Dollar steigen. Diesem müsse das Council des Weltverbandes bei seiner nächsten Sitzung im Dezember noch zustimmen. Der Zahlungsprozess solle aufgrund von Beschwerden 2023 verbessert werden, berichtete Sky dazu.
Beim Turnier vor drei Jahren zahlte die FIFA nach eigenen Angaben rund 150 Millionen US-Dollar, neben den Prämien umfasste der Betrag dazu auch die Vorbereitungsgelder für die Verbände.
Gleichstellung mit Männern
Nun wird der Betrag zur Vorbereitung nach offiziellen Angaben der FIFA auf 2,5 Millionen US-Dollar pro Verband (insgesamt 80 Millionen US-Dollar) steigen – und damit die Höhe der Auszahlung vor der Männer-WM 2026 erreichen.
Beim Turnier in Nordamerika, durch das die Reserven des Weltverbandes auf über fünf Milliarden US-Dollar gestiegen sind, zahlte die FIFA insgesamt 871 Millionen US-Dollar, darunter allein 655 Millionen US-Dollar an leistungsbezogenen Prämien an die 48 Teilnehmer.
"Unser Ziel wäre es natürlich, bei der Männer-Weltmeisterschaft 2026 und der Frauen-Weltmeisterschaft 2027 eine Gleichstellung der Zahlungen zu erreichen", hatte Infantino 2023 gesagt: "Das ist das Ziel, das wir uns gesetzt haben. Die FIFA lässt ihren Worten Taten folgen."
Dafür sollen den Spielerinnen den Berichten zufolge in Brasilien (24. Juni bis 25. Juli 2027) Unterkünfte und sonstige Leistungen wie Flüge auf dem Niveau ihrer männlichen Kollegen geboten werden.
