"Vince hat uns ganz klar gesagt, dass er nicht wollte, dass seine Assistenztrainer Mini-Vinnies sind und alle ständig genau dasselbe machen", sagte Danks und ergänzte: "Wir sind also alle unterschiedlich, aber wir ergänzen uns gegenseitig. Die Analogie, die ich beim Trainerstab verwende, ist das Zebra und der Strauß."
Wie bitte? "Das Zebra und der Strauß", erläuterte Danks, "leben gemeinsam in der Savanne und haben eine wechselseitige Beziehung: Das Zebra hat ein wirklich gutes Gehör und einen sehr guten Geruchssinn, aber sein Sehvermögen ist nicht so toll. Wenn es also etwas riecht oder hört, läuft es los – und der Strauß folgt."
Das funktioniere aber auch umgekehrt: "Der Strauß hat sehr große Augen und ein unglaublich gutes Sehvermögen. Wenn er also etwas sieht und losrennt, folgt das Zebra."
Meinungsverschiedenheiten erwünscht
Übersetzt in den Fußball bedeute dies: "Wir müssen Zebras und Strauße sein und können nicht alle dieselbe Meinung haben, wir können nicht alle denselben Blick auf die Dinge haben. Wir müssen die Dinge ein Stück weit unterschiedlich betrachten."
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Das versuche er mit dem Trainerteam beim FC Bayern umzusetzen. "In jeder Einheit arbeitet einer von uns am Offensivspiel, ein anderer an der Defensive, einer mit den Mittelfeldspielern, einer mit den Stürmern, was auch immer gerade ansteht. So haben wir unterschiedliche Perspektiven."
Diese Perspektiven, schloss Danks seinen tierischen Ausflug, kämen am Ende zusammen und führten zu gemeinsamen Lösungen. "Vince fügt sich mit seinem Führungsstil und seiner Erfahrung als Ex-Profi in dieses Ganze ein und gibt uns wertvolle Perspektiven." Aber kein Strauß kann eben ohne Zebra – und kein Zebra ohne Strauß.
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