Zuletzt hatte ESPN über den Deal berichtet. Für Schröder wird es seine zwölfte unterschiedliche NBA-Station seit dem Draft durch die Atlanta Hawks 2013. Rekordhalter ist Ish Smith mit 13 Teams. Erst im Februar war Schröder von den Sacramento Kings zu den Cavs gewechselt. Mit dem Klub erreichte er das Playoff-Halbfinale.
In Cleveland hatte Schröder die Topstars James Harden und Donovan Mitchell vor sich. "Dann musst du irgendwie anders effektiv sein, und das war eine Rolle, die extrem schwierig war", sagte er. In Charlotte wird er mehr Spielanteile bekommen und den Ball öfter selbst in der Hand haben.
Schröder freut sich auf Hartenstein
Auch dürfte er als Mentor für die deutschen Rookies Hannes Steinbach und Christian Anderson fungieren, die jüngst im Draft ausgewählt worden waren. "Für die beiden ist das natürlich ein Segen, dass sie jemanden haben, mit dem sie quatschen können - Hannes sogar in der Heimatsprache. Ich glaube, es wäre auch toll gewesen, hätte ich das damals gehabt", sagte Schröder.
In der laufenden Woche reist Schröder zur Nationalmannschaft. Am Freitag und Samstag steht in Hamburg der Supercup an, ehe zwei Spiele in der WM-Qualifikation folgen. Erstmals seit acht Jahren ist dann auch Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder) wieder dabei.
Schröder freut sich auf den Center. "Er ist ein erstklassiger Spieler, was er macht, spricht für sich: Er reboundet, holt extra Possessions, er blockt Würfe, er verteidigt den besten Big Man. Offensiv hat er wahrscheinlich den besten Floater der Liga, und er kann passen - er bringt alles mit und wird auf jeden Fall helfen."
