Die Traiskirchen Lions und Meister Kapfenberg haben auch am dritten Spieltag der Basketball Superliga ihre starke Frühform unter Beweis gestellt. Während die Lions Wels mit 103:61 aus der Halle schossen, entschied Kapfenberg das Steiermark-Derby gegen Graz deutlich mit 96:72 für sich.
Traiskirchen benötigte gegen die weiterhin sieglosen Flyers nur wenige Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Ab der fünften Minute kontrollierten die Niederösterreicher das Geschehen und knackten erstmals in dieser Saison die 100-Punkte-Marke. Besonders beeindruckend war die Ausgeglichenheit im Kader. Alle zwölf eingesetzten Lions-Spieler schrieben an. Brian Taylor war mit 20 Punkten der beste Werfer der Partie.
„Bis auf den Start ins Spiel war es eine sehr gute Leistung und ein toller Teamerfolg“, zeigte sich Head Coach Benedikt Danek zufrieden. Aufseiten der Gäste stemmten sich vor allem Elvir Jakupovic mit 18 und Zach Laput mit zwölf Punkten gegen die klare Niederlage.
Kapfenberg behält im Derby die Oberhand
Auch Kapfenberg hat drei Siege auf dem Konto. Der amtierende Meister setzte sich im Steiermark-Derby gegen UBSC Graz mit 96:72 durch und feierte damit bereits den fünften Derby-Erfolg in Serie.
Dabei leisteten sich die Bulls nicht weniger als 25 Turnover. Eine erneut starke Offensive machte die zahlreichen Ballverluste jedoch wett. Allen voran Jalen Cooper war von der Grazer Defensive kaum zu kontrollieren. Er beendete die Partie mit 26 Punkten und sieben Rebounds.
Die Swans Gmunden sind ebenfalls weiterhin ohne Niederlage. Bei den personell geschwächten Dukes mussten die Oberösterreicher allerdings bis zum Ende kämpfen, ehe der 80:75-Auswärtssieg feststand. Überragender Mann war Daniel Friedrich. Der österreichische Nationalteamspieler verbuchte 25 Punkte und elf Assists und führte die Swans damit zum nächsten Erfolg.
St. Pölten dreht im Schlussviertel auf
Der SKN St. Pölten Basketball hält bei einer weißen Weste. Die Niederösterreicher feierten beim BC Vienna mit 78:62 ihren zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. So deutlich, wie es das Endergebnis vermuten lässt, verlief die Partie allerdings lange nicht. Erst im letzten Viertel setzte sich St. Pölten entscheidend ab. Der SKN gewann die abschließenden zehn Minuten mit 24:8 und sorgte damit für klare Verhältnisse.
Für das individuelle Highlight auf Wiener Seite sorgte der erst 19-jährige Lukas Cvetkova. Er erzielte 34 Punkte und verbuchte zusätzlich vier Assists sowie drei Steals.
Ein Ende fand unterdessen eine lange Negativserie der Eisenstadt Dragonz. Die Burgenländer gewannen trotz des kurzfristigen Ausfalls von Topscorer Austen Awosika mit 93:87 gegen Oberwart und entschieden erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder das Derby für sich.
Zuvor hatten die Dragonz neun direkte Duelle in Folge verloren. Auch diesmal sah es zwischenzeitlich nach dem nächsten Rückschlag aus. Oberwart lag im dritten Viertel mit 58:50 vorne, ehe Eisenstadt mit einem 9:0-Lauf das Momentum an sich riss und schließlich den lang ersehnten Derby-Sieg perfekt machte.
