Zum Hauptinhalt springen

NBA: Lonzo Ball und sein 1000-Tage-Martyrium: Rücktrittsgerüchte trotz Dementis

Lonzo Ball
Lonzo BallMICHAEL REAVES / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Wenn der eigene Körper zum größten Gegner wird, gerät die Karriere ins Wanken. Genau das erlebt Lonzo Ball seit nunmehr drei Jahren. Anhaltende Knieprobleme zwangen den 28-Jährigen zu einer mehr als 1000 Tage andauernden Zwangspause, ehe er 2026 bei den Cleveland Cavaliers auf das Parkett zurückkehrte. Seitdem schwebt das drohende, vorzeitige Karriereende wie ein Schatten über ihm.

Dabei schien seine Laufbahn einst genau in die richtige Richtung zu verlaufen: Bei den Chicago Bulls unterzeichnete der Nummer-zwei-Pick des NBA-Drafts von 2017 einen Vierjahresvertrag über 85 Millionen Dollar. Heute – nach Stationen bei den Lakers, Pelicans, Bulls sowie den Cavaliers – ist Ball Free Agent. Im „Ball in the Family Podcast“ zeigte sich der Point Guard nun von seiner verletzlichsten Seite und sprach offen über die tief sitzende Frustration durch die anhaltenden Einschränkungen in seinem linken Knie.

"Ich habe das Gefühl, dass ich dem Basketball alles gegeben habe und ihm gleichzeitig alles verdanke, was ich besitze. Ich bin einfach dankbar, dass ich es überhaupt in die Liga geschafft habe und neun Jahre lang mitspielen durfte", sagte er im Podcast – Worte, die viele Fans und Experten als leisen Abschied deuteten.

Ball hofft weiter auf "einen Anruf"

Weiter fügte er hinzu: "Ich glaube nicht, dass ich jemals mein volles Potenzial ausschöpfen konnte, und das tut verdammt weh. Aber gleichzeitig weiß ich: Es gibt Menschen da draußen, die abends nicht einmal etwas zu essen haben. So versuche ich, die Dinge einzuordnen."

Die Spekulationen über sein definitives Aus in der NBA ließen nicht lange auf sich warten. Nur wenige Stunden später schaltete sich Lonzo Ball jedoch selbst auf X (ehemals Twitter) ein und reagierte mit gewohntem Humor: „Ich habe aufgehört? Das ist mir neu! Ich warte jedenfalls immer noch auf einen Anruf. Die NBA-Saison ist schließlich lang.“

Flashscore bei Google bevorzugenSo siehst du unsere News öfter
HinzufügenBei Google hinzufügen