Zuletzt lief Simmons Anfang 2025 als Ergänzungsspieler für die Los Angeles Clippers auf. Zudem machte er im vergangenen Monat durch starke Leistungen im Trainingslager der australischen Nationalmannschaft auf sich aufmerksam und weckte so das Interesse mehrerer NBA-Franchises.
Bei den Kings ist er in erster Linie als Backup für Rookie-Guard Darius Acuff eingeplant – den siebten Pick des diesjährigen Drafts –, soll aufgrund seiner Vielseitigkeit aber auch flexibel auf anderen Positionen eingesetzt werden.
Hoffnungsträger kurz vor Karriereende
Simmons wurde 2016 von den Philadelphia 76ers an erster Stelle gedraftet. Nach einer Fußverletzung in seinem ersten Jahr feierte er 2018 ein starkes Debüt und wurde zum Rookie of the Year gekürt. Seine besten Karrierejahre erlebte er in Philadelphia, bevor er die Saison 2021/22 aussetzte und anschließend nach Brooklyn getradet wurde.
Dort fand er nie zu alter Stärke zurück, wurde Anfang 2025 entlassen und beendete die Spielzeit schließlich bei den Clippers. Über seine bisherigen acht NBA-Saisons kommt Simmons auf durchschnittlich 13,1 Punkte, 7,4 Rebounds und 7,2 Assists pro Spiel.
Auf Simmons und die Kings wartet eine schwierige Aufgabe. Sacramento beendete die vergangene Saison mit einer enttäuschenden Bilanz von 22 Siegen und 60 Niederlagen und leitete in der Offseason mit den Abgängen der Guards DeMar DeRozan und Russell Westbrook einen Umbruch ein.
Die Franchise kämpft seit Jahren gegen ihre anhaltende Negativserie: Seit 2006 erreichten die Kings lediglich ein einziges Mal die Playoffs (2023, Erstrunden-Aus gegen Golden State). Der letzte Playoff-Seriensieg datiert aus dem Jahr 2004, und der einzige Meistertitel der Vereinsgeschichte liegt bereits 75 Jahre zurück – 1951 triumphierte das Team noch unter dem Namen Rochester Royals. Mit 75 Jahren ohne Finals-Teilnahme halten die Kings damit einen historischen Negativrekord in der NBA.
