Lukas Weißhaidinger hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham eine Topplatzierung verpasst. Der 34-Jährige kam im Diskus-Finale nicht über 63,80 Meter hinaus und belegte den zehnten Platz.
Seine einzige gültige Weite gelang Weißhaidinger gleich im ersten Versuch. Danach folgten zwei ungültige Würfe. Da nur die besten acht Athleten drei weitere Versuche erhielten, war der Wettkampf für den Oberösterreicher frühzeitig beendet.
„Es war schwierig, die Balance zu finden zwischen Konzentration und Lockerheit. Das muss ich akzeptieren und so hinnehmen“, sagte Weißhaidinger im ORF. Trotz des enttäuschenden Resultats überwog angesichts der schwierigen Vorbereitung auch etwas Stolz: „Ganz ehrlich, die anderen waren einfach besser. Mir hat auch das Selbstvertrauen gefehlt.“
Für seine fünfte Medaille auf höchstem Niveau reichte es diesmal somit nicht. Weißhaidinger hatte zuvor Olympia-Bronze 2021, WM-Bronze 2019 sowie EM-Bronze 2018 und EM-Silber 2024 gewonnen.
Gold ging in Birmingham an Kristjan Ceh. Der Slowene triumphierte mit starken 72,51 Metern vor Mykolas Alekna aus Litauen (69,89) und dem Deutschen Henrik Janssen (69,53).
Gogl-Walli und Rattinger ausgeschieden
Auch für Susanne Gogl-Walli endete der EM-Donnerstag mit dem Ausscheiden. Die 30-Jährige belegte im Halbfinale über 400 Meter in 52,29 Sekunden den achten Platz ihres Laufes und landete in der Gesamtwertung auf Rang 23. „Es ist ein bisschen ernüchternd, weil man einfach sieht, wo momentan die europäische Spitze ist“, bilanzierte Gogl-Walli.

Tobias Rattinger verpasste über 3.000 Meter Hindernis ebenfalls den Sprung ins Finale. In 8:47,91 Minuten wurde der Österreicher Elfter seines Vorlaufs und belegte insgesamt Rang 22. „Ich bin mit der Einstellung reingegangen, ich will ums Finale laufen. Lange war ich voll dabei, aber es war in dem Rennen nicht greifbar“, so Rattinger.
