Nach dem Aus von Lukas Kwasniok hatte Wagner zunächst als Interimstrainer übernommen, mittlerweile ist er Chef. "Mir ist bewusst: Unsere Aufgabe ist es, Spiele zu gewinnen. Ich habe Verständnis dafür, wenn Menschen von außen Fragen stellen, kritisieren und nicht auf Anhieb verstehen, warum etwas passiert oder Dinge Zeit brauchen", sagte der Coach: "Damit kann ich sehr gut umgehen, da mir das in Köln von Anfang an bewusst war. Außerdem kenne ich meinen Lebenslauf: Ich habe keine 200 Bundesligaspiele und bekomme vielleicht nicht 15 Chancen. Aber ich tue mit meinem Team jeden Tag alles dafür, dass wir unsere Chance nutzen."
Derby wartet nach der Pause
Nach einem gelungenen Saisonstart mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim schwächelte der FC zuletzt. Es folgten zwei Niederlagen und ein Unentschieden, momentan belegt Köln den 13. Platz. "Die Unterstützung ist da – aber der Kredit ist nicht unbegrenzt", betonte Wagner: "Wir dürfen uns entwickeln, müssen gleichzeitig aber auch Spiele gewinnen, daran werden wir gemessen."
Zum Match-Center: 1. FC Köln vs. Borussia Mönchengladbach
Nach der Länderspielpause folgt am 11. Oktober unmittelbar das Derby gegen Borussia Mönchengladbach. "Dass dieses Spiel besonders ist, müssen wir niemandem erklären – außer vielleicht den Jungs aus England", sagte Wagner mit Blick auf Mikey Moore und Jahmai Simpson-Pusey: "Ihnen werden wir vorher zeigen, was dieses Derby bedeutet. Wir bereiten uns im Training gerade auf verschiedene Szenarien vor, weil Gladbach nach der XL-Länderspielpause mit einem neuen Trainer kommt."
