"Natürlich ist irgendwann das Ziel, mit allen so weit möglich wie oben zu stehen", sagte Max Schönhaus im Interview mit der Rheinischen Post.
Es gebe aber noch "Baustellen, an denen wir arbeiten müssen. Aber wir sind echt viele Jungs, die das packen können. Die Challenger werden immer voller mit jungen Nachwuchsspielern, vor allem die hier in Deutschland. Und ich traue uns zu, dass wir dann den nächsten Schritt auch schaffen."
Neben Schönhaus streben auch Jungprofis wie Justin Engel oder Diego Dedura den Aufstieg nach oben an.
Noch viel Luft nach oben
Schönhaus selbst möchte sich 2027 erstmals für die Australian Open qualifizieren. "Da fehlen mir noch um die 80 Plätze in der Weltrangliste. Die versuche ich jetzt noch mit ein paar Turnieren reinzubringen", erklärte der 18-Jährige, der aktuell die Nummer 310 der Weltrangliste ist und zulegen muss, um in die Qualifikation zu kommen.

Einige Erfolge hat der Westfale aber bereits vorzuweisen. Nach seinem Junioren-Wimbledon-Doppeltitel 2024 und dem Finaleinzug im Junioren-Einzel der French Open 2025 gelang ihm 2026 der Sprung auf die Profi-Tour.
In Hamburg im Mai qualifizierte er sich als Weltranglisten-472. für das ATP-Hauptfeld – und das durch einen Erfolg gegen die Nummer 77 der Welt, Marcos Giron.
