Er kann in der 25-Millionen-Metropole aber weiteren Boden auf Jannik Sinner gutmachen, beziehunsgweise sich ein Polster für das kommende Jahr aufbauen. Der Südtiroler, aktuell an der Spitze des Rankings, hat seine Saison aufgrund von Knieproblemen vorzeitig beendet - und wird in der Endphase der Saison entsprechend weitere Punkte verlieren.
Zum Match-Center: Alexander Zverev vs. Wu Yibing
Für Zverev geht es bei normalem Verlauf nur noch um den Zeitpunkt, wann er als erster deutscher Profi seit Boris Becker auf den Tennisthron klettert. "Es ist im Moment ein Gesprächsthema für alle", hatte er vor seinem Turnierstart gesagt. Der Olympiasieger von Tokio kann das große Thema zwangsläufig nicht komplett ausblenden, betonte aber in Shanghai seinen Fokus auf die eigenen Auftritte und damit den Auftakt gegen Wu.

Zverev übersteht Schrecksekunde
Im ersten Satz war die hohe Konzentration des klaren Favoriten dann auch direkt zu spüren. Zverev brachte 74 Prozent seiner wuchtigen ersten Aufschläge ins Feld und ließ den Außenseiter nie an einem Break schnuppern. Im zweiten Durchgang nahm Zverev seinem Kontrahenten direkt den Aufschlag ab, doch Wu kam noch einmal zurück und gestaltete das Duell nun ausgeglichener. Beim Stand von 5:5 überstreckte Zverev seinen Fuß, bewegte sich nach dem Schreck aber schnell wieder gut.
2019 war Zverev in Shanghai ins Finale vorgestoßen, ein ähnliches Topresultat würde ihm zum Jahresende die Nummer eins sichern. Und die Chance eröffnen, schon beim Turnier in Wien (26. Oktober bis 1. November) an die Spitze zu springen.
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