Tennis-Tracker: Rodionov macht Quali dingfest - Gentzsch am Nachmittag

Aktualisiert
Tennis-Tracker LIVE: Alles zur Qualifikation für die French Open 2026
Tennis-Tracker LIVE: Alles zur Qualifikation für die French Open 2026MATTHIEU MIRVILLE / DPPI VIA AFP

Verfolge das aktuelle Tennisgeschehen live bei Flashscore. Wie immer richten wir unser besonderes Augenmerk auf die deutschen und österreichischen Tennisspielerinnen und Tennisspieler. Heute blicken wir nach Paris, wo die letzten Tickets für die French Open vergeben werden.

Nächste Highlights

French-Open-Qualifikation (ATP)

Beendet: Borna Gojo vs. Jurij Rodionov 0:2 (3:6,5:7)

nicht vor 12:30 Uhr: Tom Gentzsch vs. Roman Safiullin

Tennis-Tracker LIVE

13:12 Uhr - MATCHGEWINN RODIONOV - Und damit geht's für den Niederösterreicher ins Hauptfeld der French Open. Eine klare Angelegenheit mit 2:0 (6:3,7:5) belohnt Jurij Rodionov mit der Grand Slam Teilnahme.

11:32 Uhr - Während Arthur Fils oder Learner Tien bereits in den Top 20 etabliert sind, lauert dahinter eine Reihe junger Talente, die bereit sind, den Pariser Sandplatz aufzumischen. Wir stellen dir acht Spieler vor, die bei den diesjährigen French Open den großen Durchbruch schaffen könnten. Mehr Infos

Martín Landaluce gilt in Spanien als der nächste Carlos Alcaraz.
Martín Landaluce gilt in Spanien als der nächste Carlos Alcaraz.REUTERS/Ciro De Luca

9:08 Uhr - Große Emotionen und Partystimmung in Roland Garros: Gael Monfils hat am Donnerstag bei den French Open seine zwei Jahrzehnte andauernde Profitour gefeiert. Bei der hochkarätig besetzten Show-Gala "Gael & Friends" auf dem Court Philippe-Chatrier verwandelte der beliebte Franzose das Stadion in ein Tollhaus. Neben Tennis-Größen wie Novak Djokovic, Jannik Sinner, Alexander Zverev und Naomi Osaka sorgten auch seine alten Davis-Cup-Weggefährten Jo-Wilfried Tsonga und Richard Gasquet für jede Menge Nostalgie.

Den sportlichen Höhepunkt setzte der 39-jährige Publikumsliebling selbst: Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elina Svitolina gewann er ein unterhaltsames Mixed-Match voller spektakulärer Trick Shots. Obwohl dem charismatischen Entertainer, der in seiner Karriere 13 ATP-Titel holte und Frankreich zweimal ins Davis-Cup-Finale führte, der ganz große Grand-Slam-Sieg verwehrt blieb, ist sein Einfluss unbestritten. "Für einen Grand-Slam-Sieg hat es nie ganz gereicht. Aber vielleicht habe ich etwas Wichtigeres gewonnen – eine Tenniskarriere, auf die ich stolz bin", bedankte sich Monfils sichtlich bewegt beim Pariser Publikum.

Während er den Applaus auf dem Court genoss, konnte auch Ehefrau Svitolina ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Sie hatte ihren Mann zuvor in einer emotionalen Botschaft an die gemeinsame Tochter als echten "Zauberer" auf dem Platz gewürdigt.

Nach der großen emotionalen Gala richtet sich der Fokus nun auf das sportliche Finale seiner French-Open-Laufbahn. Nächste Woche schlägt Monfils zum bereits 19. Mal im Hauptfeld seines Heim-Grand-Slams auf. Als Vorbereitung auf diesen finalen Auftritt wartet in der ersten Runde ein rein französisches Generationenduell: Der 39-jährige Routinier trifft auf seinen 25-jährigen Landsmann Hugo Gaston.

7:49 Uhr - Sandplatzkönig Rafael Nadal kann sich trotz der Dominanz von Jannik Sinner einen Erfolg von Alexander Zverev bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris vorstellen. "Er muss an sich glauben, und er muss auf seinem höchsten Niveau spielen, um einen Spieler wie Jannik zu besiegen", sagte Nadal im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Natürlich hat er das Talent. Er muss sich vor allem mental gut managen."

Der "große Favorit" auf den Titel in Roland Garros, den Nadal selbst 14 Mal gewonnen hat, ist für den Spanier allerdings Sinner. "Er hat gerade alle großen Turniere auf Sand und fünf Masters-Turniere (in diesem Jahr, Anm. d. Red.) hintereinander gewonnen", sagte Nadal. Ohne seinen verletzten Landsmann Carlos Alcaraz sehe es im Feld aber "offener aus. Sascha stand ja schon ein paar Mal kurz davor, das Turnier zu gewinnen. Er stand in Paris in Finals und Halbfinals."

Titelverteidiger Alcaraz hat seinen Start beim Höhepunkt der Sandsaison wegen einer Handgelenksverletzung abgesagt. Auch auf Wimbledon verzichtet der Weltranglistenzweite. Sorgen macht sich Nadal aber nicht um ihn. "Ich kenne diese Art von Verletzung am Handgelenk sehr gut. Ich hatte sie selbst zweimal in meiner Karriere, 2014 und 2016", sagte Nadal. "Aber wenn Carlos das Richtige macht, und das macht er sicherlich, wirst du keine bleibenden Folgen haben."

Nadal (39) hat seine Karriere im Oktober 2024 nach zahlreichen Verletzung beendet. Mittlerweile gehe es ihm deutlich besser, verriet er anlässlich der Vorstellung seiner Doku "Rafa", die ab dem 29. Mai bei Netflix läuft. "Ich kann mein Leben genießen, und das tue ich", sagte er, gab aber zu: "Einiges wird für immer bleiben. Aber ich reduziere ja jetzt meine Belastung jeden Tag, der Schmerz in meinem Fuß ist viel geringer geworden. Ich bin einfach glücklich, morgens aufzuwachen und nicht viele Schmerzen zu haben. Ich bin ja 15 bis 20 Jahre lang durch schmerzvolle Phasen gegangen."

6:23 Uhr - Boris Becker hält die Forderung der Tennisprofis nach einer höheren Beteiligung an den Einnahmen der French Open für gerechtfertigt. "Ich kann die Spieler verstehen. Eine Tenniskarriere kann morgen vorbei sein. Eine erfolgreiche Tenniskarriere dauert - mit wenigen Ausnahmen - nur ein paar Jahre", sagte der Eurosport-Experte in einer Medienrunde und fügte an: "Verdammt nochmal, wenn ihr so viel Geld verdient, gebt es doch als Preisgeld auch in den Anfangsrunden aus für Spieler, die das zum Überleben brauchen."

Der dreimalige Wimbledonchampion sieht die "Grand Slams in der Pflicht, da den Spielern nachzukommen". Mehrere Profis, darunter die Weltranglistenersten Jannik Sinner und Aryna Sabalenka, hatten zuletzt in einem Brief an die Veranstalter von Roland Garros ihre "tiefe Enttäuschung" über das geplante Preisgeld beim am Sonntag beginnenden Sandplatz-Highlight in Paris geäußert. Demnach steige der Anteil am Preisgeld nicht äquivalent zu den Einnahmen des Turniers.

Für Freitag kündigten mehrere Profis um Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev daher einen Medienprotest an: Sie wollen ihre Interviews nach 15 Minuten abbrechen und damit auf die "nur" 15-prozentige Gewinnbeteiligung aufmerksam machen.

Becker betonte, es sei falsch, die Spieler als "geldgierig" darzustellen und forderte eine differenzierte Sichtweise: "Was wollen die Spieler? Was ist das Angebot? Was verdient ein Grand Slam mit der Ausrichtung eines Tennisturniers? Und deswegen müssen die Spieler besser bezahlt werden."

Amélie Mauresmo, Turnierdirektorin in Roland Garros, erklärte am Donnerstag, in diesem Jahr nicht weiter mit den Spielern zu verhandeln. "Wir werden nicht nachgeben", sagte die frühere Weltranglistenerste, die zugab, dass sie die Situation belaste. Doch Mauresmo argumentiert: "Das Preisgeld hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt und ist in letzter Zeit auch noch deutlich gestiegen."

Die wichtigsten Spiele am Freitag

French-Open-Qualifikation (ATP)

nicht vor 11:00 Uhr: Borna Gojo vs. Jurij Rodionov

nicht vor 12:30 Uhr: Tom Gentzsch vs. Roman Safiullin