Am 8. Oktober in der schweizerischen Stadt Lausanne, wo der CAS seinen Sitz hat, ist die Öffentlichkeit bei der mündlichen Verhandlung ausgeschlossen.
Grund für die Anhörung ist eine Entscheidung des Afrikanischen Fußballverbandes (CAF), der das Endspiel des Kontinentalturniers im Nachhinein zugunsten von Marokko gewertet hatte.
Schiri-Protest führte Marokko zum Sieg am grünen Tisch
Am 18. Januar hatte Senegal das Finale in Rabat nach Verlängerung mit 1:0 auf dem Platz gewonnen. Dieunterlegenen Marokkaner hatten in der Folge Einspruch erhoben, weil das senegalesische Team aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung zwischenzeitlich, noch in der regulären Spielzeit, den Platz verlassen hatte.

Das Berufungsgericht des CAF hatte dem Einspruch Marokkos stattgegeben und das Verhalten Senegals als Aufgabe der Partie gewertet, wodurch Marokko mit 3:0 am grünen Tisch zum Sieger erklärt wurde.
Angesichts der Entscheidung des CAF hatte Senegal Ende März beim Internationalen Sportgerichtshof Berufung gegen die Entscheidung eingelegt. Eine Entscheidung des CAS werde nicht am Tag der Verhandlung verkündet, hieß es in der Pressemitteilung vom Freitag.
