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ÖVV-Frauen verlieren EM-Generalprobe gegen Deutschland

Österreichs Volleyballerinnen verlieren auch den dritten EM-Test
Österreichs Volleyballerinnen verlieren auch den dritten EM-TestČTK / imago sportfotodienst / Alexander Franzen / SPP

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Frauen hat die Generalprobe für die EuroVolley verloren. In der Sport Arena Wien unterlag die ÖVV-Auswahl Deutschland mit 1:3. Mut machte vor allem die Reaktion nach zwei schwachen Sätzen.

Österreichs Volleyballerinnen haben den letzten Härtetest vor der EuroVolley 2026 mit einer Niederlage beendet. Die Mannschaft von Headcoach Roland Schwab musste sich Deutschland in der Sport Arena Wien mit 1:3 (16:25, 13:25, 25:19, 22:25) geschlagen geben.

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Deutschland trat zwar mit einem Perspektivkader an, übernahm in den ersten beiden Sätzen aber klar das Kommando. Österreich fand kaum ins eigene Spiel und geriet früh ins Hintertreffen. Mit 16:25 und 13:25 gingen die ersten beiden Durchgänge deutlich verloren.

„Die ersten zwei Sätze sind schwer anzunehmen, weil wir die letzten zwei Tage viel stabiler waren“, zeigte sich Schwab kritisch. Vor allem die Abhängigkeit von Kora Schaberl störte den ÖVV-Coach: „Es kann nicht alles an Kora Schaberl hängen.“

Österreich steigert sich deutlich

Nach personellen Veränderungen präsentierten sich die Gastgeberinnen im dritten Satz wie ausgewechselt. Mit zwei längeren Punkteserien setzte sich Österreich auf 14:6 ab und brachte den Vorsprung souverän zum 25:19 ins Ziel.

Auch im vierten Durchgang bewies die ÖVV-Auswahl Moral. Nach einem schwachen Start kämpfte sich Österreich mit acht Punkten in Folge noch einmal heran. Für einen Entscheidungssatz reichte es allerdings nicht mehr. Deutschland machte mit 25:22 den 3:1-Erfolg perfekt.

„Wir haben uns zum Schluss gut zurückgekämpft“, sah Zuspielerin Victoria Deisl trotz der Niederlage wichtige Fortschritte. „Wir sind mehr in unseren Flow reingekommen, haben unser Spiel gespielt und dann geht’s leichter.“

Underdog gegen Europas Nummer eins

Viel Zeit zur Analyse bleibt nicht. Bereits am Freitag startet Österreich in Brünn gegen Serbien in die EuroVolley. Der EM-Zweite von 2023 führt aktuell das CEV-Ranking an, Österreich geht damit als klarer Außenseiter in das Auftaktspiel.

„Wir sind der komplette Underdog“, sagte Deisl. Genau darin sieht sie aber auch eine Chance: „Man hat nichts zu verlieren und kann gegen solche Giganten immer nur überraschen.“

Schwab fordert vor allem Beharrlichkeit. „Wir müssen fighten, kratzen, beißen, um Sätze in unsere Richtung zu holen.“ Kapitänin Nina Nesimović blickt ebenfalls optimistisch auf den EM-Start: „Wir wollen es genießen und zeigen, was Österreich drauf hat.“