"Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass der ein oder andere den Weg noch reinfindet. Wir werden das Beste draus machen, wir werden die Jungs wieder ins Schaufenster stellen", sagte der Trainer vom VfB Stuttgart nach der DFB-Nominierung.
Hoeneß betonte, dass er Undav, Stiller und Leweling "grundsätzlich" als Teil der Nationalmannschaft sehe. Er habe bei den drei Abgewiesenen aber "keine außergewöhnlichen Reaktionen" festgestellt.
Der Austausch zuvor mit den Spielern und Klopp sei "gut, offen und transparent" gewesen. Im Fall von Publikumsliebling Undav, ergänzte Hoeneß, sei zudem bekannt, "dass er seine Wehwehchen hat".

Der neue VfB-Kapitän laboriert an Problemen mit der Achillessehne. Hoeneß stellte aber auch klar, dass Undav "besser spielen kann, das weiß er auch".
Es sei dennoch nur "eine Frage der Zeit", bis der 30-Jährige seine beste Form erreiche und damit auch für die Nationalmannschaft wieder infrage käme: "Er wird da ganz schnell wieder in den Fokus rücken." Gleiches gelte für Stiller und Leweling.
Match-Center: Stuttgart vs. Dortmund
Große Freude über Jeltsch-Nominierung
Nominiert vom VfB sind Maximilian Mittelstädt, Chris Führich, Josha Vagnoman und Finn Jeltsch – vor allem Letzteren hob Hoeneß hervor.
Bei Jeltsch sei "immer klar" gewesen, dass es "nur eine Frage der Zeit" bis zu einer Nominierung sein werde: "Er ist ein extrem lernwilliger Spieler, überrascht hat es uns eigentlich nicht. Jetzt hoffen wir, dass er da auch Minuten bekommt."

