Nach dem Ende seines Aktivurlaubs auf Mallorca landete Alexander Zverev gut gelaunt in Montréal und machte sich sofort an die Arbeit.
Unter der Anleitung seines Vaters Alexander senior feilte er im Training an der Hartplatzversion seines Angriffstennis. Nach dem Sieg auf Sand in Roland Garros und dem Wimbledonfinale auf Rasen warten ab dem 30. August die US Open und damit die nächste Chance auf einen Grand-Slam-Coup für den Hamburger.
Favorit in Montréal
Das Masters in Montréal hat sich Zverev als Start in den nordamerikanischen Hardcourtsommer ausgesucht, anders als andere Stars der Branche.
Jannik Sinner ging nach dem Sieg über Zverev in Wimbledon auf Kreuzfahrt. Novak Djokovic flog zur Fußball-WM in die USA. Carlos Alcaraz arbeitete nach einer Stippvisite beim Finale an seinem Comeback. Alle drei fehlen Zverev als Konkurrenten in Kanada.

Den Schwung für das nächste Ziel muss er somit ohne die ganz großen Gegner aufnehmen, doch davon lässt sich Zverev, der nach einem Freilos in Montréal in der zweiten Runde einsteigt, nicht aus dem Konzept bringen.
Den Tennissommer seines Lebens will er liebend gerne mit vielen weiteren Siegen bei einem der vier Grand-Slam-Turniere krönen.
2026 sei bislang "ein gutes Jahr, aber die Saison ist noch nicht vorbei", sagte Zverev vor seinem Abflug nach Nordamerika.
In Mallorca mit Nadals Hilfe
Die Zeit zwischen Wimbledon und der Hartplatztour. Die ihn von Montréal nach Cincinnati und schließlich nach New York führt, hat Zverev kurz auf Ibiza, aber vor allem auf der Urlaubsinsel Mallorca verbracht.
Mit dabei waren Freundin Sophia, Familiendackel Buba und einige Freunde. Darunter: Spaniens Tennisikone Rafael Nadal. Gemeinsam entspannten die früheren Rivalen auf einer Yacht, später gab Nadal (40) in der hauseigenen Akademie sein Wissen an Zverev weiter.

"Es ist immer sehr interessant, seine Meinung zu meinem Spiel zu hören. Ich spiele schon seit zehn Jahren gegen Rafa, daher ist es äußerst wertvoll, seine Sichtweise darauf zu hören, was ich gut mache und was ich noch verbessern kann", sagte Zverev über den Austausch mit dem 22-maligen Grand-Slam-Champion.
Vor allem aber arbeitete Zverev mit Nadals Onkel Toni. "Er war mir eine große Hilfe", sagte er über Nadals langjährigen Erfolgstrainer.
