Mbappe grüßt von der Spitze - Frankreich neue Nummer 1 der FIFA-Weltrangliste

Kylian Mbappe und Frankreich führen nun die FIFA-Weltrangliste an.
Kylian Mbappe und Frankreich führen nun die FIFA-Weltrangliste an.ČTK / imago sportfotodienst / Niyi Fote

Fußball-Vizeweltmeister Frankreich ist nach acht Jahren wieder auf Platz eins der FIFA-Weltrangliste zurückgekehrt. Mit den beiden Siegen gegen Brasilien (2:1) und Kolumbien (3:1) in der abgelaufenen Länderspielperiode zog die Equipe tricolore rund zweieinhalb Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada an Europameister Spanien (2.) und Weltmeister Argentinien (3.) vorbei. Die ebenfalls zweimal siegreiche DFB-Auswahl bleibt auf dem zehnten Platz.

Frankreich hatte die Weltrangliste zuletzt im September 2018 nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Russland angeführt. Die nun durch die Franzosen auf Platz zwei verdrängten Spanier müssen den Spitzenplatz nach einem halben Jahr wieder räumen. Ein torloses Unentschieden gegen Ägypten war nicht genug, um den ersten Platz zu halten.

Der Abstand zwischen den drei Top-Nationen ist allerdings minimal. Frankreich hat 1877 Punkte auf dem Konto und damit nur einen mehr als Spanien und drei mehr als Argentinien.

Während Deutschland Zehnter bleibt, macht WM-Gruppengegner Elfenbeinküste drei Plätze gut und steht nun auf Rang 34. Die Westafrikaner gehören damit zu den größten Gewinnern in den Top 50. Curacao, Auftaktgegner des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann am 14. Juni in Houston, fällt auf Platz 81 (-1). Ecuador bleibt 23. und ist damit der mit Abstand am höchsten gelistete Gegner der Deutschen.