Lyon statt Nizza: IOC genehmigt Verlegung für Olympia 2030

Lyon wird die Sportarten Curling, Eiskunstlauf, Eishockey und Shorttrack  austragen
Lyon wird die Sportarten Curling, Eiskunstlauf, Eishockey und Shorttrack austragenBOICHARD Alexis / KMSP / KMSP via AFP / Profimedia

Die Verlegung der Eissport-Wettbewerbe bei den Winterspielen 2030 von Nizza nach Lyon hat nun auch den Segen des Internationalen Olympischen Komitees. Die IOC-Exekutive bestätigte den Vorschlag des französischen Organisationskomitees am Montagabend im Vorfeld der IOC-Vollversammlung, die in dieser Woche in Lausanne zusammenkommt.

Demnach werden die Sportarten Curling, Eiskunstlauf, Eishockey und Shorttrack in den neuen Cluster in Lyon verlegt. Zudem genehmigte das Exekutivkomitee das Eisstadion Thialf im niederländischen Heerenveen als Austragungsort für das Eisschnelllaufen. Hier stehen noch abschließende Gespräche des Organisationskomitees mit den Eigentümern der Anlage aus.

Die übrigen Eissportarten waren zunächst in Nizza geplant gewesen, dort allerdings auf Widerstände gestoßen: Bürgermeister Eric Ciotti hatte sich gegen die Errichtung einer Eishockey-Spielfläche im Fußballstadion von OGC Nizza ausgesprochen. Damit begann eine Suche nach Alternativen, die nun nach Lyon führte. Ziel war es, die betroffenen vier Sportarten weiterhin an einem Ort zu bündeln.

Lyon bereitet sich vor

"Die detaillierte Zuweisung der Wettkampfstätten innerhalb Lyons" werde indes noch ausgearbeitet, sie werde "dem Exekutivkomitee zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt". Vor den Toren der Metropole im Südosten Frankreichs steht etwa die LDLC Arena, eine Mehrzweckhalle gleich neben dem Fußballstadion von Olympique Lyon.

Ebenfalls am Montag bestätigte das IOC Courchevel und Val d'Isère in den französischen Alpen als Austragungsorte für die alpinen Skirennen, sowohl für die Technik- als auch für die Speed-Disziplinen.


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