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Österreichische Olympia-Heldin verkündet Karriereende

Sabine Payer
Sabine PayerČTK / imago sportfotodienst / Sergio Bisi/IPA Sport / ipa-agency.net

Sabine Payer hat ihre Karriere beendet. Die Kärntnerin verabschiedet sich nach 21 Weltcupsiegen, drei WM-Medaillen und Olympia-Silber 2026 als erfolgreichste österreichische Alpinboarderin der Weltcupgeschichte.

Sabine Payer hat einen Schlussstrich unter ihre erfolgreiche Karriere gezogen. Die Kärntnerin beendet nach 16 Weltcup-Saisonen ihre Laufbahn und verabschiedet sich als erfolgreichste österreichische Alpinboarderin der Weltcupgeschichte. Den perfekten Schlusspunkt setzte die 34-Jährige mit der Silbermedaille im Parallelriesentorlauf bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina.

„Die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille waren ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit, in der ich viel erleben durfte. Es ist keine einfache Entscheidung, die Karriere zu beenden. Natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber nach 16 Saisonen im Weltcup fühlt es sich richtig an“, erklärte Payer.

Rekordhalterin mit beeindruckender Erfolgsbilanz

Payer, die bis zu ihrer Hochzeit 2024 unter ihrem Mädchennamen Schöffmann startete, feierte in ihrer Karriere insgesamt 21 Weltcupsiege – 13 im Einzel und acht im Team – sowie 49 Podestplätze. Dazu gewann sie zwei kleine Kristallkugeln im Teambewerb und landete zwischen 2014/15 und 2025/26 elfmal unter den Top Ten des Gesamtweltcups.

Auch bei Großereignissen hinterließ sie ihre Spuren. Nach Bronze im Parallelslalom und Silber im Mixed-Team bei der WM 2023 in Bakuriani folgte zwei Jahre später Team-Bronze in St. Moritz. Der größte Erfolg gelang ihr schließlich mit Olympia-Silber, nachdem sie die Winterspiele 2018 verletzungsbedingt und 2022 wegen eines positiven Corona-Tests verpasst hatte.

Rückschläge überwunden

Ihre Karriere war immer wieder von Verletzungen geprägt. Dennoch kämpfte sich Payer regelmäßig zurück an die Weltspitze und feierte unter anderem vier Weltcupsiege bei ihren Heimrennen auf der Simonhöhe.

„Es war nicht immer einfach, nach Verletzungen und Rückschlägen wieder in die Spur zu finden. Aber der Sport hat mir auch sehr viel zurückgegeben. Ich möchte mich bei meiner Familie, meinen Freunden, dem Österreichischen Skiverband, dem Bundesheer sowie allen Unterstützern herzlich bedanken“, sagte die Kärntnerin.

Dem Snowboardsport bleibt Payer erhalten. Künftig wird sie ihr Wissen am Snowboard-Stützpunkt Simonhöhe an den Nachwuchs weitergeben.

ÖSV-Sportchef Christian Galler würdigte die Verdienste der Rekordfahrerin: „Sabine Payer war eine große Stütze unseres Teams und hat sich mehr als ein Jahrzehnt in der absoluten Weltspitze behauptet. Mit ihrer Olympia-Geschichte ist sie der beste Beweis dafür, dass harte und konsequente Arbeit Rückschläge überwinden kann.“