Der LASK hat in der siebenten Runde der ADMIRAL Bundesliga einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Die Linzer führten beim TSV Hartberg bereits mit 2:0 und später mit 3:1, mussten sich nach einer starken Aufholjagd der Steirer aber mit einem 3:3 begnügen.
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Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Kapitän Sascha Horvath traf bereits in der siebenten Minute mit einem platzierten Distanzschuss aus rund 25 Metern. Hartberg blieb offensiv zunächst harmlos, während der LASK weiter Druck machte. In der 30. Minute erhöhte Christoph Lang nach einem Doppelpass mit Horvath auf 2:0.
Hartberger Joker drehen auf
TSV-Trainer Markus Schopp reagierte zur Pause und brachte mit Andrija Radulovic und Jed Drew zwei neue Offensivkräfte. Die Wechsel machten sich sofort bezahlt. Nur 50 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Radulovic nach Vorarbeit von Drew den Anschlusstreffer.
Der LASK hatte allerdings zunächst die passende Antwort. Andres Andrade stellte in der 58. Minute den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Die Linzer ließen danach mehrere Möglichkeiten auf die endgültige Entscheidung liegen – und wurden dafür bestraft.

Radulovic nutzte nach einem Fehlpass von Melayro Bogarde seine Chance und verkürzte in der 72. Minute bei seinem Hartberg-Debüt auf 2:3. Fünf Minuten später war der Ausgleich perfekt. Diesmal bereitete Radulovic vor, Drew vollendete zum 3:3.
Für Hartberg waren damit ausgerechnet die beiden zur Pause eingewechselten Spieler an allen drei Treffern beteiligt. Der LASK musste sich trotz klarer Führung mit einem Punkt begnügen.
Ried zerlegt WAC bereits vor der Pause
Ried erwischte gegen den WAC einen Traumstart. Ante Bajic köpfelte bereits in der dritten Minute nach einer Flanke von Jaedin Rhodes zum 1:0 ein. Nur sechs Minuten später erhöhte Evan Eghosa nach Vorarbeit von Philipp Pomer auf 2:0.
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Die Kärntner Defensive blieb anfällig. Nach weiteren Rieder Möglichkeiten fiel noch vor der Pause der dritte Treffer. WAC-Torhüter Lukas Gütlbauer brachte den durchbrechenden Rhodes im Strafraum zu Fall, Stefan Schwab verwandelte den fälligen Elfmeter in der 40. Minute sicher.
Der WAC hatte zwar ebenfalls seine Möglichkeiten, scheiterte aber wiederholt an Ried-Keeper Andreas Leitner oder an der eigenen Chancenverwertung.

WAC-Trainer Thomas Silberberger reagierte zur Pause mit drei Wechseln. Die Gäste hatten danach zwar mehr Ballbesitz, die gefährlicheren Möglichkeiten gehörten aber weiterhin Ried.
Für den Schlusspunkt aus Rieder Sicht sorgte Neuzugang Isaac Kiese Thelin. Der 34-jährige ehemalige schwedische Nationalspieler wurde Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt und benötigte nur zwölf Minuten für sein erstes Bundesliga-Tor. Nach einem sehenswerten Außenristpass von Bajic umspielte er Gütlbauer und schob zum 4:0 ein.
Matteo Kitz gelang nach einem Corner von Donis Avdijaj kurz vor Schluss nur noch der Ehrentreffer zum 1:4.
