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Klarer Derby-Sieg für Sturm, Red Bull bleibt an Rapid dran

Sturm feiert ein Tor.
Sturm feiert ein Tor.Franz Wolfgang Rainer / APA-Images / APA-Images via AFP / Profimedia

Der SK Sturm schießt im Derby den Grazer AK mit 6:1 aus dem Stadion, während Red Bull Salzburg zuvor kurzen Prozess mit dem SCR Altach macht und 3:0 gewinnt. Die WSG Tirol verschärft die Krise des Wolfsberger AC und siegt bei den Kärntenern mit 2:0.

Zum Abschluss der neunten Runde der ADMIRAL Bundesliga lässt der SK Sturm im Derby dem Grazer AK keine Chance. Die Blackies überrollen den GAK mit 6:1 (3:1) und springen damit wieder auf Platz vier.

Der Außenseiter erwischte dabei sogar den besseren Start und ging bereits nach zehn Minuten in Führung. Cvetko verwertete einen weiten Einwurf mit dem linken Fuß zum 1:0. Für Sturm Graz kam es nach einer halben Stunde noch schlimmer: Torhüter Khudyakov verletzte sich bei einem Zusammenstoß mit Italiano schwer und musste mit einer Trage vom Feld gebracht werden.

Zum Match-Center: Sturm vs. GAK

Sturm dominiert trotz schwerer Verletzung

Nach der längeren Unterbrechung schlugen die Grazer allerdings eindrucksvoll zurück. Innerhalb von nur vier Minuten stellte Sturm die Partie komplett auf den Kopf. Zunächst traf Weinhandl mit einem Distanzschuss zum Ausgleich (37.), ehe Heil nach einem Konter die Führung besorgte (39.). Nur zwei Minuten später erhöhte Diakite nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum auf 3:1 (41.). Ein weiterer Treffer von Quarshie kurz vor der Pause wurde nach einer VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkannt.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Sturm klar überlegen. Diakite schnürte innerhalb von knapp zwei Minuten einen Doppelpack und baute den Vorsprung damit auf 5:1 aus. Beide Male kam die Vorlage von Seidl, der seine Ausbeute damit auf sieben Assists in dieser Saison steigerte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Kapitän Jon Gorenc Stankovic, der nach einer Ecke von Seidl zum 6:1 einköpfte (75.).

Red Bull Salzburg erledigt Hausaufgaben

Am Nachmittag erledigte auch Red Bull Salzburg beim 3:0-Erfolg gegen den SCR Altach seine Hausaufgaben. Salzburg erwischte einen Traumstart und ging bereits in der sechsten Minute in Führung. Lindström brachte den Ball mit dem Außenrist gefährlich in den Strafraum, wo Tabakovic am langen Pfosten zur Stelle war und aus kurzer Distanz einschob.

Anschließend bestimmten die Gastgeber das Geschehen und drängten Altach weit zurück. Trotz der klaren Überlegenheit gelang es der Mannschaft von Röhl vor der Pause jedoch nicht, den Vorsprung auszubauen. Nach dem Seitenwechsel schien Tabakovic seinen zweiten Treffer nachlegen zu können. Sein Kopfball nach einem Eckball landete zwar im Netz, wegen eines vorausgegangenen Fouls an Milojevic wurde das Tor aber aberkannt (57.).

Zum Match-Center: Salzburg vs. Altach

Salzburg ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und belohnte sich in der Schlussphase für den anhaltenden Druck. Lindström verwandelte einen Freistoß direkt und erzielte damit nach 1.307 Tagen wieder ein eigenes Tor (73.). Kurz vor dem Ende machte Redzic nach einer sehenswerten Kombination mit seinem ersten Saisontreffer den 3:0-Erfolg endgültig perfekt.

Wolfsberger AC verliert erneut

Die Krise des Wolfsberger AC verschärft sich dagegen. Gegen die WSG Tirol setzt es eine 0:2-Heimniederlage für den WAC. Die WSG Tirol übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte den WAC mit flüssigen Kombinationen unter Druck.

Bereits in der Anfangsphase verhinderte Drame mit einer entscheidenden Abfälschung gegen einen Abschluss von Baden Frederiksen den möglichen Rückstand. Nach rund 15 Minuten fanden auch die Kärntner besser in die Begegnung und kamen durch Verhounig zu ersten Abschlüssen. Wenig später hatte WSG-Schlussmann Hamzic Glück, als sein missglückter Abschlag nach einem Zusammenstoß mit Vrioni nur an der Stange landete.

Die Wattener blieben spielbestimmend und belohnten sich kurz vor der Pause mit der Führung. Neuzugang Wels startete nach einem präzisen Zuspiel in die Tiefe und brachte den Ball mit einem akrobatischen Abschluss an WAC-Torhüter Gliklich vorbei im Netz unter (38.).

Zum Match-Center: WSG vs. WAC

Nach dem Seitenwechsel legten die Wolfsberger personell nach und entwickelten mehr Druck. Vor allem Vrioni sorgte nun wiederholt für Gefahr, ließ seine Möglichkeiten aber ungenutzt. Stattdessen schlug die WSG erneut zu: Nach einem Freistoß setzte sich Innenverteidiger Kubatta im Strafraum durch und schob den Ball flach ins lange Eck zum 2:0 (60.).

Der WAC stemmte sich in der Folge gegen die drohende Niederlage, fand offensiv jedoch kaum Lösungen. Im letzten Drittel fehlten weiterhin die Ideen, um die Tiroler Defensive ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. So brachte die WSG den Vorsprung über die Zeit und beschert den Kärntnern bereits die siebte Niederlage in der laufenden Saison.

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