Vorerst kein Magdeburger Meister-Matchball: Flensburg schlägt Lemgo deutlich

Flensburg kann Magdeburg nur noch einholen, wenn der Tabellenführer alle seine Siele verliert
Flensburg kann Magdeburg nur noch einholen, wenn der Tabellenführer alle seine Siele verliertČTK / imago sportfotodienst / BEAUTIFUL SPORTS/Mario M. Koberg

Die SG Flensburg-Handewitt hat ihre Pflicht erfüllt und dem SC Magdeburg den ersten Meister-Matchball am Sonntag verwehrt. Der Tabellenzweite der Handball-Bundesliga besiegte am 31. Spieltag den TBV Lemgo Lippe mit 38:30 (21:17) - damit ist es wahrscheinlich, dass Champions-League-Sieger und HBL-Spitzenreiter SCM im direkten Duell mit der SG am 21. Mai in Magdeburg in einem Nachholspiel den dritten Meistertitel in den letzten vier Saisons perfekt machen kann.

Flensburg verkürzte den Rückstand am Samstagabend auf fünf Zähler. Magdeburg kann am Sonntag (16.30 Uhr/Dyn) gegen den Tabellenzehnten HSV Hamburg das Sieben-Punkte-Polster wiederherstellen. Acht Punkte sind dann noch zu gewinnen.

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Pytlick ragt heraus

Das Team von Bennet Wiegert hätte theoretisch an diesem Wochenende schon feiern können - erste Voraussetzung wäre aber eine Flensburger Niederlage gegen Lemgo gewesen, die zweite ein Patzer des amtierenden Meisters Füchse Berlin am Sonntag (15.00 Uhr/Dyn) bei Rekordchampion THW Kiel.

Der dänische Rückraumstar Simon Pytlick war mit acht Treffern der erfolgreichste Schütze der Flensburger, für die der Sieg gegen den TBV wohl vorrangig im Kampf um einen Champions-League-Platz von Bedeutung war. Hinter der SG lauern die Füchse und der VfL Gummersbach.