Für Ifeanyi Ndukwe hätte sein erstes Spiel von Beginn an in der spanischen La Liga kaum turbulenter verlaufen können. Der 18-jährige Österreicher erlebte am Montagabend beim 3:3 seines Klubs Levante gegen den FC Sevilla ein Wechselbad der Gefühle.
Die Partie begann für den Defensivspieler denkbar unglücklich. Ein misslungener Rückpass des Österreichers führte zum 0:1-Rückstand. Ndukwe ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen, steigerte sich im weiteren Spielverlauf und belohnte sich schließlich mit seinem späten Ausgleichstreffer.
Levante-Trainer schwärmt von Ndukwes Mentalität
Besonders beeindruckt zeigte sich Levante-Trainer Luis Castro von der Reaktion seines jungen Schützlings auf den frühen Fehler. Der Portugiese hob nach der Partie vor allem dessen mentale Stärke hervor.
„Ein Spieler in seinem Alter, der einen solchen Fehler begeht und dennoch mit der gleichen Persönlichkeit weitermacht, beweist damit seine Stärke“, erklärte Castro. Der späte Treffer könne für Ndukwes weitere Entwicklung besonders wertvoll sein.
Zum Match-Center: UD Levante vs. FC Sevilla
Der Trainer traut dem österreichischen Nachwuchsspieler eine große Karriere zu. „Er hat ein sehr großes Potenzial. Wenn er sich normal weiterentwickelt, kann er auf seiner Position zu den Besten der Welt gehören“, so Castro.

Liverpool-Leihgabe sammelt wichtige Spielpraxis
Ndukwe war gegen Ende der Sommertransferperiode für eine Saison vom FC Liverpool an Levante verliehen worden. Bei den „Reds“ hatte der 18-Jährige in der Vorbereitung überzeugt. Eine noch fehlende Arbeitserlaubnis verhinderte bislang allerdings Pflichtspieleinsätze für den englischen Meisterschaftsklub.
In Spanien soll der Wiener nun wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau sammeln.
