Als FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina die auserwählten Unparteiischen um den Berliner Felix Zwayer auch noch als die "Besten" bezeichnete, musste sich der DFB zusätzlich geohrfeigt fühlen. Schließlich hat der Verband noch einen anderen Berliner zu bieten, der international geschätzt wird.
Daniel Siebert leitete im Mai mal eben das Finale der Champions League, bekam dafür fast durchweg positive Kritiken - für die FIFA war er aber nicht gut genug. Warum? Das weiß wahrscheinlich nur Collina, dem schon seit langer Zeit Mängel in der internen Kommunikation nachgesagt werden.
Abstrafung der deutschen Schiedsrichter durch Collina?
Ohnehin gilt der Italiener spätestens seit dieser Endrunde als Reizfigur. Regelanpassungen ohne vorherige Veröffentlichung (siehe Torwart-Schutz und Waldemar Anton) sowie der Auftritt als treuer Vasall von FIFA-Boss Gianni Infantino im "Fall Balogun" haben das Ansehen Collinas nicht gerade gesteigert.
Da kommt es nicht von ungefähr, dass sich Spekulationen halten, wonach die gerne kritischen Deutschen von Collina auf dessen eigene Weise abgestraft worden sind. Nur zwei Einsätze in der Vorrunde für Zwayer - das trauen Beobachter dem Schiriboss als Retourkutsche durchaus zu. Und der FIFA sowieso.
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