Dazu gehören für ihn vor allem "ein gutes Passspiel, der erste Kontakt, die Orientierung". Stets das Augenmerk darauf zu legen, sei eine "Fleißaufgabe" für seine Spielerinnen: "Dass sie immer wieder versuchen, im Training, im Verein und hier bei uns an ihre Leistungsgrenzen zu gehen, auch wenn es vielleicht gar nicht nötig ist."
Nach dem 5:1 (1:0) im Hinspiel am vergangenen Dienstag in Nürnberg hatte Wück vor allem an der zerfahrenen ersten Hälfte Kritik geübt, nun äußerte er auch Verständnis: "Ich bin natürlich auch nicht blauäugig. Ich weiß, dass man nicht immer seine 100 Prozent abrufen kann. Aber wir wollen es zumindest versuchen."
Rotation geplant
Wück kündigte an, seine Startelf eventuell "auf der einen oder anderen Position" zu verändern. "Wir haben zwei, drei Spielerinnen, die ziemlich müde sind", erklärte der Bundestrainer. Rebecca Knaak laboriere zudem an muskulären Problemen. Ob die Stammkraft in der Innenverteidigung dennoch zum Einsatz kommen kann, soll erst bei der Aktivierung am Samstagvormittag entschieden werden.
Als Ersatz für die abgereiste Kapitänin Giulia Gwinn (Schulterverletzung) als Rechtsverteidigerin steht wie schon bei der EM Carlotta Wamser (Bayer Leverkusen) parat. Gelingt der vierte Sieg im vierten Spiel, macht die DFB-Auswahl den nächsten großen Schritt zur Endrunde 2027 in Brasilien.
Match-Center: Österreich vs. Deutschland
