Das deutsche Team sei derzeit schwächer besetzt als die internationale Konkurrenz, führte Gündogan aus: "Spanien, Frankreich oder England sind besser besetzt. Das ist nun mal die Realität, kann aber keine Begründung für ein Ausscheiden vor dem Achtelfinale bei großen Turnieren sein."
"Kein Trainer ist so authentisch wie er"
Der 82-malige Nationalspieler, der derzeit bei Galatasaray Istanbul unter Vertrag steht, berichtete von einem heftigen Wutausbruch Klopps während ihrer gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund. "Jürgen hat mir mal einen Einlauf verpasst", sagte Gündogan. Er sei aus Klopps Sicht zu spät am Trainingsgelände gewesen, um zum Physio zu gehen. "Da kam er ins Zimmer gestürmt, schrie mich an, knallte die Tür."
Klopp habe sich jedoch schnell wieder gefangen. "Eine halbe Stunde später nahm er mich in den Arm und erklärte mir, warum er so streng war. Dann hat er sich entschuldigt. Eigentlich hatte er recht." Seine impulsive Art hätten die Spieler akzeptiert, Klopp sei "ehrlich, direkt, sympathisch. Kein Trainer ist so authentisch wie er".
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