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DFB-Team im Schock: Nico Schlotterbeck mit Knöchelverletzung draußen

Aktualisiert
Schlotterbeck wälzt sich vor Schmerzen am Boden
Schlotterbeck wälzt sich vor Schmerzen am BodenALEXANDER HASSENSTEIN / GETTY IMAGES EUROPE / GETTY IMAGES VIA AFP

Nächster Verletzungsschock für Nico Schlotterbeck: Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat sich beim Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft für das Nations-League-Spiel gegen Serbien eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach einer MRT-Untersuchung am Mittwoch bekannt.

Schlotterbeck fällt im Nations-League-Duell mit Serbien und am Sonntag in Thessaloniki gegen Griechenland aus. Über die Schwere der Verletzung oder eine mögliche längere Ausfallzeit machte der DFB keine Angaben. 

Der Dortmunder knickte bei einem Aufwärmspielchen in Herzogenaurach um. Der 26-Jährige schlug nach der Szene die Hände vors Gesicht und wälzte sich am Boden. Die Mitspieler und Bundestrainer Jürgen Klopp eilten herbei, wenig später auch Teamarzt Jochen Hahne.

Schlotterbeck war in der Verteidigung fest eingeplant
Schlotterbeck war in der Verteidigung fest eingeplantALEXANDER HASSENSTEIN / GETTY IMAGES EUROPE / GETTY IMAGES VIA AFP

Schlotterbeck hatte im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste bereits eine schwere Sprunggelenksverletzung erlitten und fiel danach mehrere Monate aus. Im Sommer war das linke Sprunggelenk betroffen.

Ein Stuttgarter als Ersatz

Als möglicher Ersatz für Schlotterbeck – der als einer von sechs Spielern aus "Kader eins" beim DFB-Team geblieben war – steht der Neuling Finn Jeltsch parat.

Jeltsch ist einer von bis zu neun möglichen Debütanten in Klopps "Kader zwei" bei dessen XXL-Casting für eine bessere DFB-Zukunft. "Jetzt kommt die nächste Gruppe, die sind ausgeruht, dadurch können wir ein bisschen mehr machen", sagte Deutschlands Hoffnungsträger.

Jeltsch könnte es unerhofft in die Startelf schaffen
Jeltsch könnte es unerhofft in die Startelf schaffenFEDERICO GAMBARINI / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Der frische Wind ist nach dem schlechtesten Start eines Bundestrainers mit dem Unentschieden in den Niederlanden (1:1) und der ernüchternden Heimpremiere gegen Griechenland (0:1) willkommen.

Match-Center: Deutschland vs. Serbien

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