Serie A: Fabregas' Como klettert nach souveränem Auswärtssieg in Genua auf Platz fünf

Comos Spieler jubeln über einen Treffer gegen Genua.
Comos Spieler jubeln über einen Treffer gegen Genua.SIMONE ARVEDA / GETTY IMAGES VIA AFP

Mit einem verdienten 2:0-Erfolg im Stadio Luigi Ferraris untermauerte Como seine beeindruckende Serie: Die Mannschaft ist nun seit acht Auswärtsspielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ungeschlagen (6 Siege, 2 Remis). Nach zuletzt drei sieglosen Partien und dem vorzeitigen Abrutschen aus den Champions-League-Rängen meldete sich das Team von Cesc Fabregas eindrucksvoll zurück.

Das nötige Selbstvertrauen kehrte früh zurück: Bereits in der 10. Minute verwertete Anastasios Douvikas eine präzise Flanke von Lucas Da Cunha unhaltbar für Genoa-Keeper Justin Bijlow per Kopf zur Führung. Nur wenig später hätte Top-Talent Nico Paz beinahe nachgelegt, als er sich technisch brillant gegen zwei Verteidiger behauptete, sein Abschluss aus zentraler Position jedoch haarscharf am langen Eck vorbeistrich. Das Pech blieb Paz treu: Kurz vor der Halbstundenmarke scheiterte er mit einem weiteren Kopfball am Pfosten.

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Genoa, das überraschenderweise auf die Top-Torschützen Lorenzo Colombo und Ruslan Malinovskyi in der Startelf verzichtete, drängte vor der Pause auf den Ausgleich. Doch Como-Schlussmann Jean Butez bewahrte mit einer spektakulären Parade gegen Sebastian Otoa die knappe Führung.

Effizienz trotz Verletzungssorgen

Nach dem Seitenwechsel musste Como einen herben Dämpfer verkraften: Der auffällige Paz blieb verletzungsbedingt in der Kabine und wurde durch Maxence Caqueret ersetzt. Die Umstellung gab Genoa kurzzeitig Aufwind, doch Mikael Egill Ellertsson verzog knapp. Auch gegen Morten Frendrup blieb Butez nach einer Stunde der gewohnt sichere Rückhalt.

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Mitten in die Drangphase der Hausherren hinein schlug Como eiskalt zu. In der 68. Minute bewies Joker Caqueret instinktiv das richtige Auge und verlängerte im Strafraum auf Assane Diao, der am kurzen Pfosten zum 2:0-Endstand einköpfte.

Dieser Befreiungsschlag nach der jüngsten Formkrise bringt Como auf den fünften Tabellenplatz – vorbei an der Roma und bis auf zwei Zähler heran an Juventus Turin. Für das Team von Daniele De Rossi hingegen wird die Luft dünner: Genoa verharrt nach der Niederlage auf Rang 14 im unteren Tabellendrittel.