Zum Hauptinhalt springen

Serie A 2026/27 kompakt: Spielplan, Favoriten, Transfers & TV-Übertragungen

Alles zur Serie A 2026/27: Spielplan, Favoriten, Eruopa-Teilnehmer, Transfers & TV-Übertragungen
Alles zur Serie A 2026/27: Spielplan, Favoriten, Eruopa-Teilnehmer, Transfers & TV-ÜbertragungenFRANCO ROMANO / NURPHOTO VIA AFP

Die neue Saison der Serie A beginnt am 22. August. 20 Klubs kämpfen in 38 Spieltagen um die italienische Meisterschaft, internationale Plätze und den Klassenerhalt. Dabei gibt es drei Rückkehrer aus der Serie A – und erstmals in der Geschichte der Liga gleich zwei deutsche Trainer in einer Saison.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Trainingslager, Testspiele und die letzten Kaderentscheidungen bestimmen derzeit den Alltag der italienischen Klubs. Am 21. August fällt schließlich der Startschuss für die 95. Ausgabe der Serie A. Zum Auftakt empfängt Titelverteidiger Inter Mailand den Aufsteiger aus Monza im San Siro.

Auch auf dem Transfermarkt war einiges geboten: Während die AC Mailand mehr als 70 Millionen Euro für PSG-Stürmer Goncalo Ramos auf den Tisch legte, machte Juventus Turin die Festverpflichtung der Ex-Bundesliga-Stürmer Lois Openda und Randal Kolo Muani perfekt. Das Sommer-Transferfenster hatte am 15. Juni geöffnet und schließt am Dienstag, 1. September, um 20 Uhr deutscher Zeit.

So funktioniert das Format der Serie A

In der Serie A treten 20 Mannschaften an. Jede Mannschaft absolviert 38 Spieltage – 19 Partien im eigenen Stadion und 19 Auswärtsspiele. Für einen Sieg gibt es drei Punkte, für ein Unentschieden einen Punkt. Bei einer Niederlage geht das Team leer aus. Meister wird nach dem 38. Spieltag die Mannschaft mit den meisten Punkten.

Sind am Saisonende die Mannschaften auf Platz 1 oder Platz 17 punktgleich, gibt es Entscheidungsspiele um die Meisterschaft bzw. den Klassenerhalt. Ansonsten gelten bei Punktgleichheit zunächst der direkte Vergleich, dann die Tordifferenz im direkten Vergleich, dann die Tordifferenz, die erzielten Tore und schließlich das Los.

Am Tabellenende geht es um den Verbleib in der höchsten italienischen Spielklasse. Die Mannschaften auf den Plätzen 18, 19 und 20 steigen direkt in die Serie B ab. In der vergangenen Saison traf es US Cremonese, Hellas Verona und Pisa SC.

Diese 20 Teams spielen in der Serie A 2026/27

17 Mannschaften aus der vergangenen Saison sind auch 2026/27 wieder dabei. Dazu gehören der unangefochtene Titelverteidiger Inter (neun Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze) sowie Stadtrivale AC Mailand, Juventus Turin oder die Roma. Hinzu kommt das erstmalig für die Champions League qualifizierte Como 1907 um Trainer Cesc Fabregas.

Darüber hinaus sind die folgenden Teams für die Spielzeit im italienischen Oberhaus qualifiziert: Vizemeister SSC Neapel, der ehemalige Europa-League-Sieger Atalanta Bergamo, der FC Bologna um Trainer Domenico Tedesco und Udinese Calcio, die mit Kosta Runjaic ebenfalls einen Übungsleiter aus Deutschland an der Seitenlinie haben.

Die weiteren Mannschaften der Serie A 2026/27: Lazio Rom, US Sassuolo, FC Turin, Parma Calcio, Cagliari Calcio, AC Florenz, CFC Genua und US Lecce.

Serie A Spielplan: Wer spielt am 1. Spieltag?

Titelverteidiger Inter Mailand eröffnet die Saison zu Hause gegen Aufsteiger Monza, ehe der Rest der Liga über das gesamte Eröffnungswochenende verteilt folgt. Alle Anstoßzeiten in deutscher Zeit:

Samstag, 22.08.2026, 18:30 Uhr: Inter Mailand – AC Monza

Samstag, 22.08.2026, 18:30 Uhr: Udinese Calcio – Como 1907

Samstag, 22.08.2026, 20:45 Uhr: Parma Calcio – Cagliari Calcio

Samstag, 22.08.2026, 20:45 Uhr: CFC Genua – SSC Neapel

Sonntag, 23.08.2026, 18:30 Uhr: FC Venedig – US Lecce

Sonntag, 23.08.2026, 18:30 Uhr: Frosinone Calcio – Juventus Turin

Sonntag, 23.08.2026, 20:45 Uhr: FC Turin – AC Mailand

Sonntag, 23.08.2026, 20:45 Uhr: Atalanta Bergamo – US Sassuolo

Montag, 24.08.2026, 18:30 Uhr: FC Bologna – Lazio Rom

Montag, 24.08.2026, 20:45 Uhr: AS Rom – AC Florenz

Wann finden die großen Derbys statt?

Traditionell stellen für Fans der Serie A vor allem die Duelle zwischen den großen Rivalen die Highlights der Saison dar. Alle Anstoßzeiten in deutscher Zeit:

Derby d'Italia

Hinspiel, 19. Spieltag, Sonntag, 10. Januar 2027, tba: Inter Mailand vs. Juventus Turin

Rückspiel, 36. Spieltag, Sonntag, 16. Mai 2027, tba: Juventus Turin vs. Inter Mailand

Derby della Madonnina

Hinspiel, 10. Spieltag, Sonntag, 1. November 2026, tba: AC Mailand vs. Inter Mailand

Rückspiel, 24. Spieltag, Samstag, 14. Februar 2027, tba: Inter Mailand vs. AC Mailand

Derby della Capitale

Hinspiel, 15. Spieltag, Sonntag, 13. Dezember 2026, tba: Lazio Rom vs. AS Rom

Rückspiel, 32. Spieltag, Samstag, 18. April 2027, tba: AS Rom vs. Lazio Rom

Derby della Mole

Hinspiel, 18. Spieltag, Mittwoch, 6. Januar 2027, tba: Juventus Turin vs. FC Turin

Rückspiel, 30. Spieltag, Sonntag, 4. April 2027, tba: FC Turin vs. Juventus Turin

Eines der Highlights der Serie-A-Saison wird auch in diesem Jahr der Dreikönigstag sein: Wie in den vergangenen Saisons findet ein kompletter Spieltag am 6. Januar 2027 statt – von 12:30 Uhr bis kurz vor Mitternacht gibt es somit Calcio pur!

Die wichtigsten Transfers

Inter Mailand: Djed Spence (für 30 Millionen Euro von Tottenham Hotspur), Aleksandar Stankovic (für 23 Millionen Euro von Club Brügge), Manuel Akanji & John Stones (für insgesamt 15 Millionen Euro von Manchester City)

SSC Neapel: Rasmus Hojlund (für 44 Millionen Euro nach Leihe fest von Manchester United), Alisson Santos (für 16,5 Millionen Euro von Sporting Lissabon)

AS Rom: Santiago Castro (für 36 Millionen Euro vom FC Bologna), Donyell Malen (für 25 Millionen Euro nach Leihe fest von Aston Villa), Konstantinos Koulierakis (für 16,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg)

Como 1907: Trevoh Chalobah (für 30 Millionen Euro vom FC Chelsea), Alvaro Morata (für 12 Millionen Euro von der AC Mailand), Yan Couto (ausgeliehen von Borussia Dortmund)

AC Mailand: Goncalo Ramos (für 74 Millionen Euro von Paris Saint-Germain), Mario Gila (für 30 Millionen Euro von Lazio Rom)

Juventus Turin: Lois Openda (für 42,75 Millionen Euro nach Leihe fest von RB Leipzig - direkt ausgeliehen zu Olympique Lyon), Randal Kolo Muani (für 41,2 Millionen Euro von Paris Saint-Germain), Kerim Alajbegovic (für 32 Millionen Euro von Bayer Leverkusen), Jhon Lucumi (für 20 Millionen Euro vom FC Bologna)

Richtig aufgerüstet hat auch die AC Florenz: Nachdem man im vergangenen Jahr fast abgestiegen wäre, haben sich die Männer aus der Toskana mit Franco Mastantuono (Leihe von Real Madrid), Christ Inao Oulaï (für 26 Millionen Euro von Trabzonspor), Arthur Atta (für 25 Millionen von Udinese Calcio), Matteo Pellegrino (für 22,5 Millionen Euro von Parma Calcio) und Alex Jimenez (Leihe vom AFC Bournemouth) verstärkt.

Nennenswerte Abgänge in der Serie A: Marco Palestra (für 57 Millionen Euro von Atalanta Bergamo zum FC Chelsea), Tarik Muharemovic (für 37 Millionen Euro von US Sassuolo zu Leeds United), Dusan Vlahovic (ablösefrei von Juventus Turin zu Besiktas), Miguel Gutierrez (für 26 Millionen Euro von der SSC Neapel zu Bayer Leverkusen), Denzel Dumfries (für 20 Millionen Euro von Inter Mailand zu Real Madrid)

Diese Plätze führen nach Europa

Nach der regulären Verteilung qualifizieren sich die ersten vier Mannschaften der Tabelle für die Champions League, der Tabellenfünfte für die Europa League und der Sechste für die Conference League. Zusätzliche Champions-League-Plätze können über den UEFA-Koeffizienten vergeben werden.

Italien könnte sich dank starker Auftritte seiner Klubs in den europäischen Wettbewerben einen fünften Champions-League-Startplatz sichern – den sogenannten "Performance Spot". Dadurch würden Europa League und Conference League jeweils eine Tabellenposition weiter nach hinten rücken.

Italien stellt sieben Teams in Europa

In der Saison 2026/27 ist die Serie A mit insgesamt sieben Vereinen in den europäischen Wettbewerben vertreten: Meister Inter, Vizemeister Neapel sowie die Roma und Neuling Como treten in der Champions League an.

Die Europa League ist aus italienischer Sicht mit der AC Mailand und Juventus Turin mehr als hochkarätig bestückt. Zudem startet Atalanta Bergamo in der Conference-League-Qualifikation und kämpft um einen Platz in der Ligaphase.

Serie A live im TV

In Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt DAZN die Anlaufstelle für die Serie A. Der Streaming-Service hat sich die Übertragungsrechte für mindestens drei weitere Spielzeiten gesichert und ist damit bis 2029 die Heimat der italienischen Eliteklasse. Alle 380 Saisonspiele laufen live und exklusiv bei den Münchnern. In der vergangenen Saison gab es vereinzelt Matches kostenlos im Stream oder auf den DAZN-Fast-Channels zu sehen.