Sunderland habe die Vorfälle der Liga, den betroffenen Plattformen sowie der Polizei gemeldet und erwarte jetzt "schnelles Vorgehen gegen die Verantwortlichen". Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein, die den englischen Profifußball in dieser Saison begleiten.
"Wir stehen fest an Brians Seite und bieten ihm unsere volle und uneingeschränkte Unterstützung", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs von Kapitän Granit Xhaka. Und weiter: "Dies ist kein Einzelfall." Die jüngsten Beleidigungen gegen die Sunderland-Profis Romaine Mundle und Lutsharel Geertruida "unterstreichen die anhaltende und inakzeptable Häufigkeit dieses Verhaltens – sowohl in den Stadien als auch online".
"Härtestmögliche Konsequenzen" drohen
Die Premier League reagierte "angewidert von der anhaltenden Diskriminierung, der Spieler in den sozialen Medien ausgesetzt sind". Sie kündigte an, gemeinsam mit Klubs, Behörden, Strafverfolgungsstellen und Plattform-Betreibern gegen die Täter vorzugehen. Identifizierten und verurteilten Personen drohten "die härtestmöglichen Konsequenzen".
Brobbey war im Spiel gegen Tottenham an einer umstrittenen Szene beteiligt, als er Spurs-Verteidiger Cristian Romero in Tottenhams Torhüter Antonin Kinsky schubste. Romero musste anschließend verletzt und unter Tränen ausgewechselt werden.
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