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"Reise fühlte sich unmöglich an": Kulusevski bei Spurs-Rückkehr nach 17 Monaten

Dejan Kulusevski ist nach langer Leidenszeit wieder für Tottenham im Einsatz.
Dejan Kulusevski ist nach langer Leidenszeit wieder für Tottenham im Einsatz.Reuters/Dylan Martinez

Nach einer 17-monatigen Verletzungspause feierte Dejan Kulusevski ein emotionales Comeback beim kriselnden Tottenham Hotspur und erklärte danach, er fühle sich wie ein "anderer Mensch". Der schwedische Mittelfeldspieler wurde beim 3:1-Sieg gegen Coventry im Tottenham Hotspur Stadium in der 87. Minute unter ohrenbetäubendem Jubel eingewechselt. Nach einer Knie-OP im Mai 2025 hatte Kulusevski immer wieder Rückschläge hinnehmen müssen. Erst ein zweiter Eingriff im März ebnete dem 26-Jährigen den Weg zurück auf den Platz.

"Alles fühlt sich großartig an. Ich habe härter gearbeitet, als man es sich vorstellen kann", sagte Kulusevski nach Tottenhams erstem Premier-League-Sieg der Saison, mit dem der Klub das Tabellenende verließ.

"Die Reise fühlte sich unmöglich an. Es war so schwer wie nur irgend möglich, aber ich habe fest daran geglaubt, dass ich zum Fußball zurückkehren würde. Ich musste einfach daran glauben – und genau das habe ich getan."

"Besserer Dejan bedeutet besseres Spurs-Team"

Er fügte hinzu: "Ich habe jeden Tag zehn Stunden geschuftet, wenn niemand zugesehen hat. Selbst als alles aussichtslos schien und andere schon aufgegeben hatten, habe ich für genau diesen Moment weitergekämpft."

Zum Match-Center: Tottenham Hotspur vs. Coventry City

"Ich bin den Fans unglaublich dankbar, dass sie mich vermisst haben. Das bedeutet mir viel, und ich möchte ihnen jetzt einen noch besseren Dejan zeigen. Ein besserer Dejan bedeutet auch ein besseres Spurs-Team – deshalb werden wir wieder stark sein."

Während Kulusevskis langer Abwesenheit hatte Tottenham lediglich drei Heimspiele in der Liga gewonnen und den Abstieg in der Saison 2025/26 nur knapp verhindert. Zudem verpasste er den Europa-League-Triumph seines Klubs im Jahr 2025 sowie die WM-Qualifikation Schwedens. Nun will er die verlorene Zeit aufholen.

"Es war eine unglaubliche Reise, auch wenn es manchmal extrem hart war", resümierte er. "Schwierigkeiten haben auch etwas Schönes, und ich bin im Nachhinein dankbar für diese Erfahrung. Jetzt bin ich bereit zu spielen. Ich blicke heute anders auf mich selbst: Ich bin ein anderer Mann geworden. Immer noch derselbe Typ, der einfach Fußball spielen will – aber ein Stück klüger."

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