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England: Regierungschef Burnham kündigt Offenlegung Man-City-Kontakten an

Der britische Premierminister Andy Burnham
Der britische Premierminister Andy BurnhamReuters/John Clifton

Nach Kritik der Opposition verspricht der britische Premierminister Andy Burnham, seine Gespräche mit den Eigentümern von Manchester City transparent zu machen. Der Hintergrund ist ein folgenschweres Urteil wegen massiver Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League.

Burnham reagiert auf den Druck der Opposition und will Details zu seinen Treffen mit Manchester City veröffentlichen. Vorausgegangen war scharfe Kritik an seiner Haltung zu einem Urteil einer unabhängigen Kommission, die den Fußballklub schwerwiegender Finanzverstöße schuldig gesprochen hatte.

Nach Angaben der Premier League soll Manchester City über Scheinkontrakte im Wert von mehr als 900 Millionen Pfund verfügt haben, um Einnahmen künstlich aufzublähen und Kosten zu niedriger anzugeben. Der Verein bestreitet jegliches Fehlverhalten, sprach von "eindeutigen wesentlichen Fehlern" in der Entscheidung und legte Anfang des Monats Berufung ein, um den Schuldspruch und drohende schwere Sanktionen abzuwenden.

Job als Bürgermeister von Greater Manchester im Fokus

Aufgrund dieser Entwicklungen forderten sowohl die Liberaldemokraten als auch die konservative Parteivorsitzende Kemi Badenoch die Offenlegung sämtlicher Kontakte Burnhams zu den Eigentümern des Klubs, Vertretern aus Abu Dhabi sowie verbundenen Organisationen.

In der am Montag erscheinenden Ausgabe des Podcasts "The Rest is Politics" zeigte sich Burnham kooperativ: "Der Oppositionsführer hat mich gebeten, Einzelheiten zu meinen Treffen zu veröffentlichen. Das mache ich gerne und werde es auch tun. Ich werde ganz klar alles offenlegen, was ich in meiner früheren Funktion als Bürgermeister von Greater Manchester gemeinsam mit ihnen getan habe."

Burnham, der von Mai 2017 bis Juni 2026 als Bürgermeister von Greater Manchester amtierte, betonte zugleich, dass die Treffen weit in der Vergangenheit lägen: "Nichts davon ist aktuell. Ich hatte eigentlich nur ein einziges wichtiges Treffen, und das war im Jahr 2021."

Bereits im September hatte Burnham Sorge darüber geäußert, dass die Eigentümer aus Abu Dhabi den Klub in Folge des Urteils verkaufen könnten. Er würdigte sie als "wichtige Partner beim Aufbau des modernen Manchester", die maßgeblich daran beteiligt gewesen seien, "den Verein zu einer globalen Größe zu machen".

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