Bereits in den ersten zehn Minuten jubelten die Gastgeber, als Matthis Abline cool vollendete. Der Treffer wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt – sehr zur Erleichterung von Lens. Nach einer von Taktik geprägten Anfangsphase geriet Monaco erneut unter Druck: Der Schiedsrichter prüfte nach VAR-Hinweis ein mögliches Handspiel von Sadibou Sané im eigenen Strafraum. Diesmal atmeten die Heimfans auf, denn Referee Clément Turpin entschied gegen einen Elfmeter für Les Sang et Or.
Kurz vor der 30-Minuten-Marke folgte der nächste Dämpfer für Monaco: Auch das Tor von Edan Diop aus kurzer Distanz wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Der anhaltende Druck der Rouge et Blanc wurde aber schließlich doch noch belohnt: Nach Vorlage von Abline schob Paris Brunner den Ball souverän an Keeper Robin Risser vorbei zur 1:0-Führung – bereits sein vierter Saisontreffer.
Die Mannschaft von Filipe Luís hätte noch vor der Pause erhöhen müssen, doch Abline vergab den Nachschuss, nachdem Risser zuvor gegen Brunner gerettet hatte.
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb Monaco am Drücker. Abline beförderte den Ball erneut ins Netz, doch zum Entsetzen der Hausherren entschied das Gespann wieder auf Abseits. Monaco dominierte die Partie, wurde nach 57 Minuten jedoch kalt erwischt: Völlig überraschend glich Lens aus, als Matthieu Udol eine Ecke von Florian Thauvin per Kopf im Gehäuse von Lukas Hradecky unterbrachte.

Plötzlich strotzte Lens vor Selbstvertrauen und verpasste wenig später sogar die Führung, als der eingewechselte Thorgan Hazard unbedrängt über das Tor köpfte.
Das Spiel schien auf ein Unentschieden zuzusteuern, ehe Monaco in der 84. Minute das nötige Glück hatte: Ein unglückliches Eigentor von Jonathan Gradit brachte die Gastgeber erneut in Front. Monaco brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte damit im dritten Jahr in Folge den vierten Sieg aus den ersten fünf Ligue-1-Spielen.
