Owono hatte am Dienstag seinen Instagram-Account deaktiviert, nachdem er in den sozialen Netzwerken heftig angefeindet und von einigen Nutzern als "Mörder" beschimpft worden war. Der FC Andorra teilte mit, dass man nach dem Tod von De Miguel allen Betroffenen psychologische Unterstützung anbiete.
Lautaro Spatz betonte, wie tief getroffen Owono von den Ereignissen sei. "Ich möchte ein paar Worte zu meinem Teamkollegen, Torhüter und Freund sagen, den die Situation extrem mitnimmt", schrieb Spatz auf Social Media.
Rassistische Beleidigungen auf Social Media
"Wer ihn kennt, weiß, was für ein Mensch er ist, wie sehr er aktuell leidet und dass er niemals jemandem vorsätzlich schaden würde. Im Fußball kann es zu unglücklichen Zusammenstößen kommen, doch niemand hätte geahnt, dass einer davon so tragisch endet." Zudem sprach er der Familie des Verstorbenen sowie dem CD Teneriffa sein tiefes Beileid aus.
Auch der Fußballverband von Äquatorialguinea sicherte seinem 47-fachen Nationalspieler in einer offiziellen Stellungnahme Unterstützung zu und erklärte, der 25-Jährige durchlebe derzeit eine Phase tiefer Trauer und großen Leids.
Unterdessen berichtete Michel Owono, Torhüter beim Klub Can Vidalet, dass er in den sozialen Medien rassistisch beleidigt werde, weil Nutzer ihn fälschlicherweise mit dem Keeper des FC Andorra verwechseln.
Die spanische Nationalpolizei hat bezüglich des Todes von De Miguel eine routinemäßige Untersuchung eingeleitet.
