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Comeback im "neuen Look": Fragen und Antworten zur ersten Runde im DFB-Pokal

Der DFB Pokal startet am Freitag in die neue Spielzeit.
Der DFB Pokal startet am Freitag in die neue Spielzeit.SEBASTIAN WIDMANN / GETTY IMAGES VIA AFP

Die erste Hauptrunde des DFB-Pokals eröffnet traditionsgemäß die neue Saison der Profiklubs. Die Partien bei unterklassigen Gegnern gelten für die Fußball-Bundesligisten auch als Formcheck für den darauffolgenden Ligastart. Zudem präsentieren sich in der ersten Pokalrunde die neuen Gesichter - auf dem Platz und an der Seitenlinie.

Wer spielt mit?

64 Vereine sind dabei. Zu den automatisch qualifizierten 36 Erst- und Zweitligisten kommen die besten vier Klubs der vergangenen Drittligasaison sowie die 21 Landespokalsieger - oder Finalverlierer als Vertreter für einen qualifizierten Drittligisten.

Die verbleibenden drei Plätze gehen an Vereine aus den Landesverbänden, die die meisten Mannschaften im Spielbetrieb haben. Sieben Oberligisten (SC St. Tönis, SV Hemelingen, Lüneburger SK Hansa, TSV Schott Mainz, VfB Krieschow, Bahlinger SC, HEBC Hamburg) sind diesmal mit von der Partie. Vertreter niedrigerer Spielklassen gibt es keine.

Wann wird gespielt?

30 der 32 Spiele werden von Freitag bis Montag absolviert. Meister und Pokalsieger Bayern München sowie Vize Borussia Dortmund sind noch nicht dabei. Da sich beide Klubs am Samstag im Supercup duellieren, wurden ihre Partien verschoben. Der BVB muss am 1. September beim HEBC Hamburg ran, die Bayern laufen einen Tag später beim VfL Osnabrück auf.

Wo sind die Begegnungen zu sehen?

Der Bezahlsender Sky überträgt alle 32 Spiele live, zusätzlich sind sechs Partien im Free-TV zu sehen. Das Gastspiel des VfB Stuttgart bei Hansa Rostock zeigt das ZDF, die ARD überträgt sowohl das Aufeinandertreffen vom Halleschen FC und Schalke 04 als auch das Bayern-Spiel. Drei weitere Partien sind bei RTL zu sehen: Hamburg gegen Dortmund, 1. FC Saarbrücken gegen Hertha BSC und Würzburger Kickers gegen den 1. FC Köln.

Wo wird es besonders interessant?

Jede Menge Zündstoff birgt das Derby zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern. Beide Fanlager stehen sich feindlich gegenüber. Die Polizei hat die Begegnung als Hochrisikospiel eingestuft. Im Fokus stehen zudem die neuen Trainer Martin Demichelis (RB Leipzig), Adi Hütter (Eintracht Frankfurt), Carles Martínez (Bayer Leverkusen) und Mauro Lustrinelli (Union Berlin).

Was gibt es zu verdienen?

Der DFB zahlt jedem Erstrunden-Teilnehmer eine Prämie in Höhe von 211.886 Euro. Für die zweite Runde gibt es 423.772 Euro. Das Achtelfinale bringt 847.544 Euro, das Viertelfinale 1,695 Millionen. Die Halbfinalisten dürfen sich auf 3,39 Millionen freuen. Der Finalverlierer erhält 2,88 Millionen, der Gewinner kassiert 4,32 Millionen. Der Pokalsieger verdient also insgesamt knapp elf Millionen Euro an Prämien.

Wer muss umziehen?

Der HEBC Hamburg spielt im Volksparkstadion, St. Tönis in der Uerdinger Grotenburg, Westfalia Rhynern trifft im Preußenstadion auf Dynamo Dresden. Dagegen bleibt Krieschow zu Hause in Brandenburg. Nur knapp 600 Einwohner zählt die kleine Gemeinde, eigens aufgestellte Tribünen sollen im Spiel gegen den FSV Mainz 05 aber 4000 Zuschauern Platz bieten.

Was ist neu im Pokal?

Der Wettbewerb erscheint nach zehn Jahren in einem "neuen Look", wie der DFB betont. Gemeinsam mit der Agentur Strichpunkt wurde der neue Auftritt entwickelt. "Das neue Design soll künftig vor allem den digitalen Content unübersehbar machen - in der Kontrastfarbe Violett", ließ der Verband wissen: "Im Stadion erscheint weiterhin das vertraute Pokalgrün, ohne auf das neue Design zu verzichten."

Wie geht es weiter?

Die zweite Runde findet am 27. und 28. Oktober statt, die Achtelfinals sind für den 1. und 2. Dezember terminiert. Im kommenden Jahr geht es Anfang Februar mit den Viertelfinals weiter. Die beiden Halbfinalpartien werden am 20. und 21. April gespielt. Das Finale steigt am 29. Mai 2027 um 20.00 Uhr im Berliner Olympiastadion. Die zweite Runde wird am 5. September ausgelost.