Der Trennung ging ein schwacher Saisonstart voraus: Osasuna konnte in der laufenden LaLiga-Saison erst zwei Siege einfahren und rangiert mit acht Punkten auf Tabellenplatz 16. Die deutliche 2:5-Niederlage bei Real Betis am Sonntag war schließlich die letzte Chance für Ramis, das Ruder herumzureißen.
Der 48-jährige Arrasate hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Er kehrt nach einer zweijährigen Zwischenstation beim RCD Mallorca ins Estadio El Sadar zurück. Seit seinem Abschied hatten mit Vicente Moreno, Alessio Lisci und eben Ramis drei verschiedene Trainer ihr Glück in Pamplona versucht – keiner von ihnen hielt sich jedoch länger als eine Saison.
Arrasate als Vereinslegende bei Osasuna
Ramis hatte das Amt erst im Juli übernommen, doch eine Negativserie mit vier Niederlagen aus fünf Spielen und insgesamt 17 Gegentoren besiegelte sein vorzeitiges Aus.
In Pamplona genießt Arrasate Legendenstatus: Während seiner ersten sechsjährigen Amtszeit führte er Osasuna nicht nur zurück in Spaniens Oberhaus, sondern 2023 auch zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale der Copa del Rey sowie in die Conference League.
