Dort gewinnt seine Bedeutung zusätzlich an Gewicht, da Argentinien vor einem historischen Umbruch steht: Lionel Messi tritt aus der Nationalelf zurück. Vor der Mannschaft von Nationaltrainer Lionel Scaloni liegen drei Partien, darunter Messis allerletzter Einsatz für sein Land gegen Benin. Auf dem Weg in die Ära nach ihrem ikonischen Kapitän ruhen die Hoffnungen nun verstärkt auf Spielern wie Álvarez.
Während die sportlichen Aufgaben in Nationalteam und Klub klar sind, bleibt seine langfristige Vereinszukunft ungewiss. Barcelonas Sportdirektor Deco versuchte zwar zuletzt, die Spekulationen zu entschärfen. Beim Portugal Football Summit in Lissabon stellte er klar, dass das Thema für die Katalanen abgehakt sei.
Auch Arsenal bleibt an Alvarez interessiert
"Julián ist Vergangenheit. Wir müssen nach vorne blicken und sind mit unserem aktuellen Kader sehr zufrieden", erklärte Deco. "Unser Ziel war es, einen beweglichen Neuner zu verpflichten, der spielstark ist und sich gut einbindet. Julián hat genau dieses Profil erfüllt. Wir haben ein Angebot abgegeben, doch Atlético hat von Anfang an betont, ihn nicht verkaufen zu wollen. Deshalb müssen wir uns nach anderen Optionen umsehen."
Doch Decos Absage bedeutet nicht zwangsläufig das endgültige Aus für einen künftigen Transfer. Auch der FC Arsenal beobachtet die Lage weiterhin aufmerksam. Zwar wissen die "Gunners", dass eine Rückkehr in die Premier League für Álvarez derzeit keine Priorität besitzt.
Dennoch rechnet sich der Klub gute Chancen aus: Sollte sich der Stürmer Wechselgedanken machen, gehört Arsenal neben Barcelona zu den wenigen Vereinen, die finanziell und sportlich ein hochattraktives Paket schnüren können. Sobald Álvarez entsprechende Signale sendet, stünden die nötigen Mittel für eine Großinvestition bereit.
Aktuell mag der FC Barcelona zwar Abstand genommen haben und Arsenal verharrt in Lauerstellung – doch schon im kommenden Jahr könnten beide Topklubs die Situation um den Argentinier neu bewerten.
