"Am Ende ist es so gekommen, wie es gekommen ist. Das muss man akzeptieren. Nächstes Jahr versuchen wir es erneut", kündigte der deutsche Nationalspieler an, nachdem er Arsenal früh in Führung gebracht hatte. Dass er wie schon 2021 in einem Champions-League-Endspiel getroffen habe, sei "natürlich ein Top-Gefühl": "Aber trotzdem bringt es mir jetzt nicht sehr viel, muss ich sagen."
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Vorfreude auf WM
Kai Havertz war nach der regulären Spielzeit entkräftet ausgewechselt worden, beim Elfmeterschießen fieberte der Offensivspieler von der Bank aus mit. "Mir fällt es immer schwer, zuzuschauen, anstatt selber da zu stehen", sagte Havertz.

Seinen Mitspielern Eberechi Eze und Gabriel, die im Duell vom Punkt vergeben hatten, machte er keinen Vorwurf: "Aber trotzdem Respekt an jeden Einzelnen, der sich da so einen Ball nimmt. Es ist keine einfache Situation, ich weiß es selber. Deswegen kann da jeder stolz auf sich sein."
Mit Verspätung zum DFB-Team
Trotz der Niederlage wolle er am Sonntag bei einer Parade in London "eine überragende Saison" feiern. Danach geht es zur Nationalmannschaft, mit einer "Riesenvorfreude", wie Havertz zugab: "Ich habe mir schon ein paar Videos auf YouTube angeguckt von den Jungs. Ich kann es kaum erwarten, zu den Jungs zu stoßen. Jetzt ein, zwei Tage nochmal Pause und dann geht es am Dienstag los."
Der frührere DFB-Kapitän Michael Ballack macht sich keine Sorgen um Havertz. Topspieler könnten "auch Negativerlebnisse schnell verarbeiten. Das müssen sie, weil sie es gewohnt sind und es Teil des Jobs ist." Ballack lobte die Leistung des 26-Jährigen: "Er kann nicht mehr machen, als ein wegweisendes Tor zu schießen. Das war erstklassig, er hat wieder mal bewiesen, dass er auf ganz hohem Niveau entscheidende Tore schießen kann."

