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Schalke-Star Dzeko: Vorfreude auf "Brate" Kompany – FCB "eine andere Liga"

Edin Dzeko trifft in Bayern-Trainer Vincent Kompany auf einen alten Kollegen.
Edin Dzeko trifft in Bayern-Trainer Vincent Kompany auf einen alten Kollegen.REUTERS/Kai Pfaffenbach

Stürmerstar Edin Dzeko von Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 freut sich auf das Wiedersehen mit seinem "Brate" Vincent Kompany. "Was Kompany schon geschafft hat, das ist Wahnsinn. Er war immer ein Kapitän und ein Leader, deshalb überrascht mich das nicht", sagte Dzeko im SZ-Interview über seinen ehemaligen Mitspieler bei Manchester City, der mittlerweile den FC Bayern trainiert und am Abend (18.30 Uhr/Sky) zum ersten Heimspiel der neuen Saison in Gelsenkirchen gastiert.

Von 2011 bis 2015 spielten beide zusammen für die Skyblues und feierten zwei Meistertitel in der Premier League. "Im Bus haben wir früher immer zusammengesessen, ganz hinten: Kompany, Joleon Lescott, Aleksandar Kolarov und ich. Wir haben Musik gehört, hatten immer viel Spaß, nur Kompany guckte in den Laptop", erzählte Dzeko.

"'Was machst du, was studierst du immer?', haben wir ihn gefragt. Als er dann als Trainer mit Burnley aufgestiegen ist, habe ich ihm geschrieben: 'Brate (Bruder), jetzt verstehe ich …'."

Dzeko hätte auch "am Strand" sitzen können

Nach dem verpatzten Saisonstart mit dem 0:3 in Augsburg sind die Schalker Erwartungen auf etwas Zählbares gegen den Rekordmeister gering. Zu Recht? "Das ist gut so", sagte Dzeko: "Schalke ist ein großer Verein, aber nach drei Jahren in der zweiten Liga müssen wir erst mal oben ankommen. Bayern ist eine andere Liga, das wissen wir, das wissen die Fans."

Der 40-Jährige selbst freut sich auf ein weiteres Jahr in der Bundesliga. Er habe im Sommer "auf jeden Fall" an ein Karriereende gedacht, "wenn Schalke nicht wieder gekommen wäre, dann säße ich jetzt irgendwo am Strand. Obwohl ich noch zwei, drei andere Angebote aus Europa hatte", sagte Dzeko.

Zum Match-Center: Schalke 04 vs. FC Bayern

Die Wertschätzung auf Schalke mache ihn "schon ein bisschen stolz. Ich wollte aber keinen anderen Klub mehr als Schalke, ich wollte nicht noch mal wechseln. Und die Chance, vor diesen Fans hier noch mal Bundesliga zu spielen, mitzuhelfen, in der ersten Liga zu bleiben, die wollte ich nicht auslassen. Da konnte ich nicht Nein sagen. Am Strand liegen kann ich auch später noch."