Es gehe darum, dass die Liga "breit aufgestellt" sei. Zum einen brauche es "gute Vereine, die kompetitiv sind", sagte Bühl, die es als Vorteil sieht, dass nur noch Klubs mit einem Männerteam im Rücken in der Frauen-Bundesliga vertreten sind. Dies helfe "langfristig". Zum anderen sei es "kurzfristig" wichtig, "dass man eben Stars in den Reihen hat, weil die Kids ihnen nacheifern, Vorbildfunktionen ausfüllen".
Ligaweit hatten namhafte Abgänge in diesem Sommer für Aufsehen gesorgt: Wolfsburg-Ikone Alexandra Popp zog es zu ihrem Herzensklub Borussia Dortmund in die Regionalliga, neben Georgia Stanway verabschiedeten sich etwa auch die deutschen Nationalspielerinnen Selina Cerci, Nicole Anyomi (alle nach England) oder Elisa Senß (Real Madrid) ins Ausland.
Bayern mit Start an der Alten Försterei
Bühl, die immer wieder mit dem FC Barcelona und Klubs aus England in Verbindung gebracht wird, bleibt den Münchnerinnen in dieser Saison erhalten. Wie es danach weitergeht, ist offen. Es gehe darum, "immer zu schauen, wo ich mich am besten weiterentwickeln kann", sagte Bühl (Vertrag bis 2027): "Da war München in den letzten Jahren die beste Anlaufstation und auch in diesem Jahr die beste, wo ich mich einfach wohlfühle. Solange das gegeben ist, wird sich das auch nicht ändern."
Am Freitag (18.20 Uhr/ZDF, MagentaTV und DAZN) startet Bühl mit dem FC Bayern bei Union Berlin in die neue Saison.
Zum Match-Center: Union Berlin vs. FC Bayern
