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Frankfurt-Kapitän Koch nach "Erlösung" kämpferisch: "Weglaufen keine Option"

Auch Robin Koch (M.) selbst war in Leipzig zu häufig zweiter Sieger.
Auch Robin Koch (M.) selbst war in Leipzig zu häufig zweiter Sieger.JAN WOITAS / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Robin Koch hat sich nach Eintracht Frankfurts blamabler Defensivleistung und seiner persönlichen "Höchststrafe" kämpferisch gezeigt. "Mir ist klar, dass die kommenden Tage nicht einfach werden. Weglaufen oder den Kopf in den Sand stecken ist für mich aber keine Option", sagte der Kapitän des Fußball-Bundesligisten dem kicker. Der ehemalige Nationalspieler war beim 0:6 (0:4) bei RB Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Trainer Adi Hütter hatte seine Abwehr in dem Spiel als "nicht bundesligatauglich" beschrieben und gerade an Innenverteidiger Koch kein gutes Haar gelassen. Er habe ihn "erlöst", hatte der Österreicher gesagt: "Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin."

Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt

Koch beantwortete die Kritik professionell und will sich seiner Verantwortung stellen. "Ich bin Kapitän und meine Pflicht ist es, diese Niederlage gemeinsam mit dem Team aufzuarbeiten, wegzustecken und unsere Mannschaft wieder aufzurichten", sagte er und versicherte, er werde sich "dieser Aufgabe und den Herausforderungen der kommenden Wochen mit voller Überzeugung und allem, was ich habe, stellen."

Koch und Frankfurt schon mit 16 Gegentoren

Seine Herausnahme in Leipzig wolle der 30-Jährige schnell abhaken. Es gehöre für ihn dazu, "Entscheidungen zu respektieren und zu akzeptieren, selbst wenn sie mich persönlich treffen oder ich sie mir anders gewünscht hätte". Nun wolle er seine "ganze Kraft hineinlegen, damit sich auch dieser Moment wieder ins Positive wendet".

Das wird seine Mannschaft benötigen, in fünf Bundesligaspielen kassierte die vergangene Saison schon wackelige SGE-Abwehr bereits 16 Gegentore.

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