Ezechiel Banzuzi (1.), der glänzend aufgelegte Dreifach-Torschütze Christopher Nkunku (5., 41., 44.), Antonio Nusa (54.) und der eingewechselte Tidiam Gomis (89.) sorgten dafür, dass RB zudem mit viel Rückenwind in das Königsklassenduell mit der PSV Eindhoven am kommenden Dienstag startet.
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt
Für die Eintracht bleibt Leipzig ein schlechtes Pflaster. Schon in der Vorsaison war Frankfurt bei RB untergegangen (0:6), nun folgte die nächste herbe Schlappe. Unter dem neuen Trainer Adi Hütter rutschen die Hessen nach nur einem Sieg aus fünf Ligaspielen zunehmend in die Krise.

Banzuzi braucht nur 56 Sekunden
Leipzig stand angesichts der schwankenden Leistungen vor der XXL-Länderspielpause unter Erfolgsdruck – und zerstreute schnell alle Zweifel. Aus der eigenen Hälfte kombinierte sich RB über den rechten Flügel an den Strafraum, wo Neil El Aynaoui flankte und nach nur 56 Sekunden den am zweiten Pfosten freistehenden Banzuzi fand.
RB legte nach dem Blitzstart gegen die weiterhin schläfrige Eintracht-Defensive nach und erhöhte prompt. Der in die Startelf gerutschte Nnamdi Collins ließ sich von Nusa übertölpeln, der Norweger zog nach innen und bediente den Torschützen Nkunku im Strafraum.

Die Führung änderte zunächst wenig an der Ausrichtung der Sachsen. RB überzeugte mit frühem Pressing-Druck, war lauffreudig und spielte mit viel Tempo. Frankfurt erholte sich nur langsam von den Rückschlägen der Anfangsphase, drehte das Duell dann aber zunehmend zu seinen Gunsten.
Die erste große Möglichkeit vergab Ritsu Doan (31.) freistehend vor RB-Torhüter Maarten Vandevoordt, der sich in der Folge auch gegen Ansgar Knauff (37.) und Nationalstürmer Jonathan Burkardt (38.) auszeichnete. In die stärkste Frankfurter Phase setzte RB nach einem Konter den nächsten Nackenschlag. Noch vor der Pause machte Nkunku den ersten lupenreinen Hattrick der Leipziger Bundesliga-Geschichte perfekt.
Hütter reagierte in der Pause und brachte unter anderem Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib. Die größere Gefahr ging dennoch weiter von Leipzig aus, das über Nusa nochmals nachlegte. Banzuzi (63.) hatte das halbe Dutzend aus kurzer Distanz auf dem Fuß. Frankfurt kam nur selten zu Chancen wie durch Knauff (70.), der aus spitzem Winkel scheiterte.
Mit Flashscore zur Bundesliga-Saison 2026/27 immer auf dem Laufenden bleiben!
Der Bundesliga-Tracker zum aktuellen Spieltag | Zur Bundesliga-Page
