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Fortuna Düsseldorf bleibt auch nach dem Abstieg in der Krise

Die Düsseldorfer schwören sich ein
Die Düsseldorfer schwören sich einČTK / DPA / Malte Ossowski/Sven Simon

Der Abstieg in die 3. Liga war schon schlimm genug. Doch Fortuna Düsseldorf scheint sich weiter im freien Fall zu befinden.

Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Ende in der ersten Runde des DFB-Pokals nur Außenseiter gegen den SC Freiburg sein würde, war zu erwarten. Dass sie aber gleich 1:5 (0:1) verlor, war dann doch ernüchternd.

Höher unterlag Fortuna Düsseldorf noch in keinem Heimspiel in diesem Wettbewerb, den sie 1979 und 1980 gewonnen hat. Zum ersten Mal seit 16 Jahren hat Düsseldorf nun seine ersten drei Pflichtspiele der Saison verloren.

Die Fortuna schlittert von Pleite zu Pleite
Die Fortuna schlittert von Pleite zu PleiteFlashscore

Die Krise setzt den angeblich intern umstrittenen Ende weiter unter Druck. "Wir müssen schauen, dass wir ergebnistechnisch voll in die Spur kommen", sagte der Coach bei Sky mit Blick auf das Punktspiel am Freitag gegen die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. "Es ist selbstredend", ergänzte er, "dass die Sehnsucht nach Glücksmomenten sehr groß ist."

Match-Center: Düsseldorf vs. Freiburg

Heintz schützt Trainer

Nach dem 1:2 bei Waldhof Mannheim und dem 0:2 gegen die TSG Hoffenheim II steht die Fortuna in der 3. Liga nur auf Rang 18, der wenig überraschenden Niederlage gegen den SC Freiburg wollte zumindest Dominique Heintz Positives abgewinnen. "Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht", behauptete er. Die Fehler bei Standards aber seien von den Freiburgern "böse bestraft" worden.

Auf die Frage, ob es Spannungen zwischen dem Trainer und der Mannschaft gebe, antwortete Heintz bei Sky diplomatisch: "Es ist alles in Ordnung. Wir versuchen jeden Tag unser Bestes, wir versuchen, jeden Tag besser zu werden."

Heintz (r.) im Zweikampf mit Lukas Kübler (l.)
Heintz (r.) im Zweikampf mit Lukas Kübler (l.)FEDERICO GAMBARINI / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP