Freiburg hatte am Donnerstag bereits seinen ersten Härtetest bestanden: Im Qualifikations-Hinspiel für die Conference League gewannen die Breisgauer 3:1, das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag statt. In Düsseldorf hatte Trainer Julian Schuster fünf Änderungen in seiner Startelf vorgenommen - Höler, der in Schottland wegen der anstehenden Geburt seines zweiten Kinder fehlte, war eine davon.
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Die erste Chance des Spiels besaß Matthias Ginter, gegen Motherwell zweifacher Torschütze: Dessen Kopfball konnte Torhüter Louis Lord bei seinem Debüt für die Fortuna gerade noch über die Latte lenken (11.). Beim Treffer von Höler, der eine Hereingabe von Patrick Osterhage ins Tor lenkte, war der Schlussmann, zur neuen Saison von Erzgebirge Aue gekommen, dagegen machtlos.

Freiburg erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr gute Chancen, traf nach der Führung aber zunächst das Tor nicht. Yuito Suzuki, Osterhage, Höler und Vincenzo Grifo scheiterten am guten Lord, Grifo verzog zudem aus bester Position. Die Fortuna hielt lange gut mit, war offensiv aber viel zu harmlos. Schleusener traf erst, als die Freiburger mit einem energischen Zwischenspurt bereits alles klar gemacht hatten. Das Zweitrundenspiel im Vorjahr hatte der damalige Zweitligist 1:3 verloren.
Paderborn schlägt Viertligist Lübeck
Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn ist mit einem Erfolgserlebnis in die Saison gestartet. Beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gewannen die Ostwestfalen 4:2 (2:1) beim Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck, offenbarten in Hinblick auf den Ligastart beim FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky) aber auch Verbesserungspotenzial in der Defensive.
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Für den Favoriten trafen Jano ter Horst (22.), Santiago Castaneda (41.), Stefano Marino (61.) und Gabriel Vidovic (71.). Der Viertligist belohnte sich mit den Toren von Moritz Kretzer (43.) und Miguel Fernandes (75.) für seine engagierte Leistung. Die Favoritenrolle, die Paderborn in dieser Saison nur noch äußerst selten haben dürfte, sei "egal", hatte Coach Ralf Kettemann vor dem Auftakt gesagt: "Wir müssen einfach liefern, denn wir wissen, dass Lübeck gefährlich sein kann."

In Lübeck zeigte sein Team vorne eine anständige Leistung. Hinten begünstigten Fehler die Treffer von Lübeck. Vor dem zwischenzeitlichen 1:2 klärte Verteidiger Tjark Scheller den Ball in die Mitte. Vor dem 2:4 patzte Pokaltorwart Markus Schubert.
Weiter ohne Sieg: St. Pauli scheidet in Essen aus
Nach dem Stotterstart in die Zweitklassigkeit ist Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli schon früh im DFB-Pokal gescheitert. Beim Fußball-Drittligisten Rot-Weiss Essen unterlagen die Hamburger 0:2 (0:1) und schieden erstmals seit sechs Jahren wieder in der ersten Runde aus.
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Damit wartet das Team von Trainer Marcel Rapp weiter auf den ersten Pflichtspielsieg der Saison. In der 2. Liga gab es lediglich Unentschieden gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1) und bei Holstein Kiel (2:2). Die Essener, Pokalsieger von 1953, zogen dagegen zum ersten Mal seit 2000 in die zweite Runde ein. Marek Janssen brachte den Beinahe-Aufsteiger, der in der Zweitliga-Relegation an Fürth gescheitert war, im Stadion an der Hafenstraße in Führung (36.). Semir Telalovic erhöhte kurz nach der Pause (53.). Vor einem Jahr war RWE trotz starker Leistung gegen Borussia Dortmund (0:1) ausgeschieden.
St. Pauli hatte in der ersten Hälfte die besseren Torchancen, doch Martijn Kaars scheiterte gleich zweimal in aussichtsreicher Position (19./31.). Auf der Gegenseite verwertete Janssen eine Flanke von Marvin Obuz per Kopf zum 1:0. Nach dem zweiten Gegentreffer waren die Gäste sichtlich geschockt, offensiv fiel den Hamburgern wenig ein, Essen hatte das Spiel im Griff.
