Scheitert Sabalenka bereits vor dem Achtelfinale, kann Elena Rybakina (Kasachstan) mit dem Turniersieg die Führung in der Weltrangliste übernehmen.
Auf Hartplatz präsentiert sich Sabalenka 2026 allerdings bislang nahezu makellos: 23 ihrer 24 Matches auf diesem Belag hat sie gewonnen.

Probleme offenbarten sich auf Sand und Rasen – und stürzten die von ihren Emotionen lebende und gleichermaßen unter ihnen leidende Sabalenka in eine Sinnkrise: Bei den French Open schied die 28-Jährige im Viertelfinale aus, in Wimbledon war bereits im Achtelfinale gegen Naomi Osaka Endstation.
Urlaub auf Mykonos
Vor dem Wechsel zurück auf Hartplatz gönnte sie sich deshalb eine Auszeit auf Mykonos. "Ich denke, die Pause war dringend erforderlich", sagte sie in Toronto: "Ich habe mich viel besser gefühlt, ich konnte es kaum erwarten, wieder auf den Platz zurückzukehren und auf meine Ziele für diese Turnierserie hinzuarbeiten."
In Toronto wartet ein stark besetztes Feld. In Sabalenkas Turnierhälfte befinden sich unter anderem Jessica Pegula, Amanda Anisimova und Iga Swiatek.
Rybakina führt die untere Hälfte an, zu der auch Coco Gauff, Osaka sowie Wimbledon-Siegerin Linda Noskova gehören.
