Der EC-KAC zieht an der Spitze der win2day ICE Hockey League weiter einsam seine Kreise. Die Klagenfurter feierten in der fünften Runde einen klaren 6:2-Heimsieg gegen Titelverteidiger Graz99ers und sind damit weiterhin ohne Punktverlust. Der EC RB Salzburg beendete unterdessen mit einem 6:3 bei FTC-Telekom seinen Fehlstart.
Auch die beiden Südtiroler Teams durften jubeln. Bozen setzte sich knapp in Innsbruck durch, Pustertal gewann ein Neun-Tore-Spektakel gegen Linz. Ljubljana und Fehérvár komplettierten die Siegerliste am Sonntag.
Tabellenführer dreht früh auf
Ausgerechnet der ersatzgeschwächte Titelverteidiger erwischte in Klagenfurt den besseren Start. Gerade einmal 34 Sekunden waren gespielt, als Paul Stapelfeldt Graz mit 1:0 in Führung brachte.
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Der KAC ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Bis zur 14. Minute hatten die Hausherren die Partie gedreht. Im zweiten Drittel wurde es schließlich deutlich. Klagenfurt zog auf 6:2 davon und sorgte damit schon vor dem Schlussabschnitt für die Entscheidung. Nick Petersen war mit zwei Treffern der einzige Doppel-Torschütze der Partie.
Im letzten Drittel fielen keine Tore mehr. Der KAC hält damit nach fünf Spielen beim Punktemaximum von 15 Zählern. Der Vorsprung auf den fünftplatzierten Titelverteidiger aus Graz beträgt bereits acht Punkte.

Red Bulls können erstmals jubeln
Im fünften Anlauf ist der Knoten beim EC RB Salzburg geplatzt. Der zehnfache Champion setzte sich auswärts bei FTC mit 6:3 durch und feierte den ersten Saisonsieg.
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Zunächst sah es erneut nicht nach einem Erfolgserlebnis aus. Budapest ging sowohl mit 1:0 als auch mit 2:1 in Führung. Ab dem zweiten Drittel übernahmen allerdings die Salzburger das Kommando und drehten die Partie. Nach 40 Minuten lagen die Red Bulls mit 4:2 voran.
FTC verkürzte noch einmal und hielt das Spiel damit offen. Zwei Empty-Net-Treffer sorgten schließlich für den 6:3-Endstand. Salzburg zog in der Tabelle an den Ungarn vorbei und liegt nun auf Rang zwölf.
Früher Rückstand kostet Haie Punkte
Bozen feierte in Innsbruck einen knappen 4:3-Auswärtssieg. Die Südtiroler erwischten einen Blitzstart. Brad McClure traf nach nur 39 Sekunden, Turner Elson erhöhte bereits in der fünften Minute auf 2:0.
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Die Haie zeigten allerdings Moral und schafften noch vor der ersten Pause den Ausgleich. Danach übernahm wieder Bozen. Die Gäste zogen bis zur 54. Minute auf 4:2 davon.
Innsbruck brachte sich mit dem Anschlusstreffer noch einmal zurück, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Für Bozen war es der dritte Erfolg im vierten Saisonspiel, Innsbruck kassierte seine dritte Niederlage.

Furioses Schlussdrittel bringt die Wende
Neun Tore und eine späte Wende bekamen die Zuschauer in Bruneck zu sehen. Die Black Wings Linz führten nach zwei Dritteln noch mit 2:1, mussten sich Pustertal am Ende aber mit 4:5 geschlagen geben.
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Der Vorjahresfinalist drehte im Schlussabschnitt auf. Rueschhoff und Fontaine trafen jeweils einmal, Fitzgerald schnürte einen Doppelpack. Damit verwandelten die Südtiroler den Rückstand noch in einen knappen Heimsieg.
Villach bricht im zweiten Drittel ein
Nach zwei Niederlagen in Folge kehrte Ljubljana gegen den VSV auf die Siegerstraße zurück. Die Slowenen setzten sich vor eigenem Publikum deutlich mit 6:2 durch.
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Villach lief früh einem Rückstand hinterher, kämpfte sich aber zunächst zurück. John Hughes gelang in der 31. Minute der Ausgleich. Danach kippte die Partie deutlich zugunsten der Hausherren. Noch vor der zweiten Pause zog Ljubljana auf 4:1 davon und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Mit dem Erfolg verbesserte sich Ljubljana auf Rang vier. Der VSV fiel auf den zehnten Tabellenplatz zurück.

Vorarlberger warten weiter auf ersten Punkt
Die Pioneers Vorarlberg müssen auch nach der fünften Runde auf ihre ersten Punkte warten. Gegen Fehérvár gingen die Hausherren gleich zweimal in Führung, standen nach 60 Minuten aber erneut mit leeren Händen da.
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Die Ungarn fanden jeweils die passende Antwort. Justin MacPherson erzielte bereits in der 36. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2.
Fehérvár feierte damit seinen ersten Sieg nach regulärer Spielzeit. Die Pioneers bleiben hingegen als einziges Team der Liga weiterhin ohne Punktgewinn.
